Oh My Godheads ist ein lokales Multiplayer-Actionspiel, das auf chaotische Vierer-Schlachten am PC setzt. Aus einer Reihe stilisierten Charaktere wählt man einen aus und versucht, mächtige Godheads zu erobern, während man Rivalen mit Nahkampfangriffen und geworfenen Projektile wie explodierenden Torten abwehrt.
Gameplay
Im Zentrum steht das Ergreifen eines Godheads und dessen Transport zum Ziel, während seine Spezialfähigkeit sowohl den Träger als auch Gegner in der Nähe beeinflusst. Jeder der zehn Godheads besitzt eine einzigartige Kraft, die das Blatt wenden kann - von Flächenexplosionen über Gedankenkontrolle bis hin zum Einfrieren von Feinden. Das Kampfgeschehen verbindet direkte Schwertstreiche mit geworfenen Projektile und verlangt schnelle Positionswechsel und präzises Timing statt langfristiger Planung.
Neun Figuren erscheinen in Low-Poly-Optik, darunter ein Pinguin mit Zylinder, Monokel und Pfeife. Zehn Arenen bieten unterschiedliches Gelände, von japanischen Wasserfällen über italienische Vulkane bis zu aztekischen Pyramiden, alle mit Hindernissen, die Bewegung und Sichtlinien beeinflussen. Bis zu vier Spieler können lokal antreten; KI-Gegner oder -Teammitglieder füllen freie Plätze, damit Partien auch ohne zusätzliche menschliche Mitspieler ausgeglichen bleiben.
Spielmodi
Bei Capture the Head treten zwei Teams gegeneinander an und müssen den Godhead sichern und zur Basis bringen, bevor seine Effekte oder gegnerische Angriffe den Versuch beenden. King of the Head verzichtet auf Teams und Tore und belohnt den Spieler, der den Godhead am längsten in Besitz hält. Headhunters konzentriert sich auf Eliminierungen und kürt am Rundenende den Teilnehmer mit den meisten Kills.
Last Man Standing ist ein Überlebensmodus, bei dem der letzte verbleibende Spieler gewinnt. Trials of the Gods bietet eine separate Einzelspieler-Erfahrung mit kurzen Herausforderungen der Götter und ermöglicht Training oder Wettbewerb gegen KI ohne weitere menschliche Mitspieler. Diese fünf Modi decken das gesamte Spektrum an Wettbewerbsoptionen ab.
Charaktere und Arenen
Bei der Charakterauswahl steht visuelle Persönlichkeit im Vordergrund, während mechanische Unterschiede kaum eine Rolle spielen. Die Low-Poly-Ästhetik sorgt dafür, dass das Geschehen auch in dichtem Gedränge gut lesbar bleibt. Die Arenen bringen Umweltgefahren mit sich, die mit den Godhead-Fähigkeiten interagieren - etwa enge Pfade an Wasserfällen oder erhöhte Plattformen um Vulkane -, sodass Spieler ihre Routen bei aktivem Godhead ständig anpassen müssen. Diese Kombination sorgt dafür, dass selbst wiederholte Modi in jeder Partie anders wirken.
Lohnt sich das Spiel?
Oh My Godheads bietet sofortige, energiegeladene Runden für Gruppen, die schnelle lokale Matches auf einem Bildschirm suchen. Seine Stärke liegt in den unvorhersehbaren Godhead-Fähigkeiten und der körperlichen Komik von Tortenwürfen und Schwertstreichen, die auch kurze Spielzeiten abwechslungsreich halten. KI-Gegner sorgen dafür, dass Partien auch mit weniger als vier Personen funktionieren, und der Solo-Modus Trials ermöglicht Training oder kurze Einzelrunden.
Die Resonanz lobt den Charme des Spiels in kleinen Dosen, weist aber auch auf Einschränkungen hin: begrenzte Modusvielfalt und fehlendes Online-Multiplayer. Wer regelmäßig mit Freunden lokal zusammenspielt, kann den Kernloop für gelegentliche Sessions genießen; wer lange Kampagnen oder häufige Updates erwartet, stößt nach den ersten Runden auf Wiederholung. Das Spiel bleibt eine Option für alle, die unkomplizierte Arena-Action ohne umfangreiche Features suchen.