Painkiller Resurrection ist ein First-Person-Action-Shooter für den PC. Der Spieler übernimmt die Rolle von William Sherman, der nach einer gescheiterten Mission im Fegefeuer landet und dort eine Chance zur Erlösung erhält, indem er gegen dämonische Kräfte kämpft.
Gameplay
Im Mittelpunkt steht schnelles Arena-Kampfgeschehen, bei dem Wellen von Gegnern mit einer Reihe charakteristischer Waffen ausgeschaltet werden müssen. Die Level sind größtenteils linear aufgebaut und halten den Spieler so lange in den Kampfzonen fest, bis alle Feinde besiegt sind. Dazwischen gibt es etwas größere, erkundbare Abschnitte. Die überarbeitete Engine unterstützt Shader-Effekte, Wettersysteme und eine Physiksimulation, die das Verhalten von Objekten und Gegnern beeinflusst. Die Waffen orientieren sich an früheren Teilen der Reihe, ergänzt durch neue Modelle, die unterschiedliche Kampfansätze in Einzelspieler- und Mehrspieler-Modi ermöglichen.
Die Geschichte wird in Form von Comic-Cutscenes erzählt und begleitet den Weg der Erlösung in einer Welt, die von mittelalterlichen Vorstellungen von Hölle und Fegefeuer inspiriert ist. Der Fokus liegt auf direktem Action-Gameplay ohne komplexe Mechaniken - Bewegung, Zielgenauigkeit und Waffenwechsel stehen im Vordergrund.
Spielmodi
Im Einzelspieler führt eine Kampagne durch eine Abfolge von Leveln mit zahlreichen Gegnerbegegnungen. Der Mehrspielermodus bietet verschiedene Wettkampfvarianten, die auf aktualisierten Karten und einem integrierten Anticheat-System basieren. Die Modi nutzen dasselbe Waffenarsenal wie die Kampagne und setzen auf schnelle Runden sowie abwechslungsreiche Maps.
Handlung und Setting
Die Geschichte folgt dem Protagonisten von einer missglückten Operation in eine Welt des Fegefeuers, in der himmlische Mächte ihm einen Weg zur Wiedergutmachung anbieten. Die Umgebungen basieren auf historischen und literarischen Quellen zum Jenseits und schaffen so einen unverwechselbaren Hintergrund für die Action. Wichtige Handlungselemente werden über stilisierte Cutscenes vermittelt, die sich klar vom eigentlichen Shooter-Gameplay abheben.
Technik
Das Spiel läuft auf einer aktualisierten Version der Painkiller-Engine mit verbesserten Licht- und Partikeleffekten. Der Mehrspielermodus nutzt ein besonders schnelles Netcode-System, das für kompetitives Spiel mit geringer Latenz ausgelegt ist. An der Entwicklung waren ehemalige Mitwirkende der Reihe sowie externe Berater beteiligt.
Lohnt sich das Spiel?
Die Resonanz der Spieler fällt überwiegend negativ aus: Auf Steam liegt die Bewertung bei rund 24 Prozent positiven Rezensionen. Häufig genannt werden Probleme mit Leveldesign, Gegnerplatzierung und allgemeiner Ausgereiftheit. Das Spiel ist weiterhin als Einzelkauf für den PC erhältlich und bietet sowohl eine Kampagne als auch Mehrspielermodi für Fans klassischer First-Person-Shooter - trotz der bekannten Schwächen. Wer schlichte Arena-Kämpfe aus früheren Teilen der Reihe schätzt, kann hier durchaus fündig werden; alle anderen sollten sich eher nach Alternativen mit besserer Kritik umsehen.