Pankapu ist ein narrativ getriebenes Action-Platformer, das als Indie-Titel für den PC entwickelt wurde. Es verbindet klassisches 2D-Platforming mit Echtzeit-Kämpfen in einer stilisierten Welt, die an die 90er-Jahre erinnert, und erzählt seine Geschichte auf zwei unterschiedlichen Ebenen.
Gameplay
Im Mittelpunkt steht die Erkundung traumartiger Level, in denen präzise Sprünge, Gegner und Umweltgefahren aufeinandertreffen. Spieler steuern Pankapu und wechseln nahtlos zwischen drei Aegis-Formen: Warrior für Nahkampf und Verteidigung, Archer für Fernangriffe und Mage für Flächenwirkung und Spezialfähigkeiten. Der Wechsel erfolgt jederzeit, ohne das Spiel zu unterbrechen.
Im Laufe des Spiels sammeln Spieler Upgrades, die neue Bewegungstechniken wie den Doppeljump freischalten und die Fähigkeiten der einzelnen Formen erweitern. Kämpfe erfordern die richtige Wahl der Form je nach Gegner, während die Plattformpassagen Timing und räumliches Denken testen. Optisch setzt das Spiel auf kräftige, retro-inspirierte Farben, die einen Kontrast zur tieferen Thematik bilden.
Spielmodi
Pankapu bietet eine reine Singleplayer-Kampagne mit aufeinanderfolgenden Leveln, die die Geschichte vorantreiben. Es gibt keine separaten Multiplayer- oder Wettbewerbsmodi. Das Erlebnis setzt sich aus Plattformpassagen und Bosskämpfen zusammen, die in die Handlung eingebettet sind. Sammelobjekte und Geheimnisse laden dazu ein, einzelne Abschnitte erneut zu spielen.
Das Spiel enthält einen Prolog sowie weitere Episoden, die die Hauptkampagne erweitern - alles innerhalb desselben Singleplayer-Rahmens.
Handlung und Themen
Die Geschichte wird als Märchen präsentiert, das einem Kind erzählt wird. Pankapu tritt als Dreamkeeper auf, der sich gegen die Invasion der Nightmare zur Wehr setzt. Dahinter verbirgt sich die parallele Geschichte von Djaha'rell, einem Jungen, der eine reale Tragödie verarbeitet. Dialoge und Umgebungsdetails enthüllen nach und nach die Verbindung zwischen beiden Ebenen, ohne den Spielfluss zu unterbrechen.
NPCs und Handlungsmomente unterstreichen die doppelte Perspektive und verleihen den Action-Sequenzen zusätzliche emotionale Tiefe.
Lohnt es sich?
Auf Steam erhielt Pankapu eine „Größtenteils positiv"-Bewertung von 255 Nutzern. Gelobt werden vor allem die präzise Steuerung, das formbasierte Kampfsystem und die charmante Präsentation. Das Spiel richtet sich an Fans klassischer 2D-Platformer, die leichte RPG-Elemente wie Skill-Upgrades und anpassungsfähige Kämpfe schätzen.
Durch seine kompakte Länge und den Fokus auf die Kernmechaniken eignet es sich gut für kurze Sessions, auch wenn manche Passagen präzises Timing verlangen. Die Verfügbarkeit auf dem PC ist auch Jahre nach dem Release 2016 unkompliziert, ohne dass saisonale Inhalte oder größere Updates nötig wären.
Wer ein geradliniges Action-Platformer mit erzählerischer Tiefe sucht, wird hier fündig - besonders, wenn man den Reiz des Aegis-Systems schätzt, das Zugänglichkeit mit gelegentlicher Herausforderung verbindet.