Plancon: Space Conflict ist ein Action-RPG, das im Jahr 2600 spielt und den Spieler in die Rolle eines Überlebenden einer zerstörten Orbitalstation versetzt. Nach einem Alien-Angriff, der nur einen Piloten am Leben lässt, beginnt eine Rachemission im nahen Weltraum. Mit einem anpassbaren Schiff reist man zwischen Planeten und Stationen, verwaltet Ressourcen und trifft Entscheidungen, die Allianzen, Konflikte und persönliche Ziele beeinflussen.
Gameplay
Im Mittelpunkt steht eine Einzelspieler-Schleife aus Reisen, Kämpfen und Fortschritt. Ziele werden auf einer Karte ausgewählt, die Reisegeschwindigkeit hängt von Triebwerks-Upgrades und Reparaturen ab. Im Kampf wechseln sich direkte Steuerung und ein taktisches Pausenmenü ab, mit dem Bedrohungen eingeschätzt und Waffen zugewiesen werden können. Markierte Gegner werden automatisch beschossen, während der Spieler Position und Ressourcen im Blick behält.
Schiffsverbesserungen bilden das Herzstück des Fortschritts. Erfahrung aus Quests und Gefechten schaltet bessere Komponenten, Waffen und Hilfsmittel wie Drohnen-Assistenten oder mehr Laderaum frei. Spieler müssen Reparaturkosten gegen langfristige Investitionen wie größere Schiffe oder eine eigene Raumstation abwägen. Der Ruf beeinflusst Begegnungen und öffnet oder verschließt Wege bei Banditen, Fremden und planetaren Fraktionen.
Auf Dutzenden von Planeten gibt es Nebenaktivitäten, die die Haupthandlung ergänzen. Ressourcenabbau, Handelsrouten und Kämpfe finanzieren die Upgrades. Der Fokus liegt auf Überleben und schrittweiser Verbesserung, nicht auf großen Multiplayer-Systemen.
Spielmodi
Das Spiel läuft ausschließlich im Einzelspielermodus mit einer linearen Hauptquest und optionalen Nebenquests. Die Kampagne folgt der Rachegeschichte vom ersten Angriff über Begegnungen mit Schlüsselfiguren bis hin zu wachsenden Bedrohungen. Nebenquests erweitern die Planetenbesuche mit Eskortmissionen, Handelsaufträgen und Konfrontationen.
Fortschritt hängt vom Ruf ab, der durch konsequentes Handeln in Quests aufgebaut wird. Das System erlaubt unterschiedliche Herangehensweisen innerhalb derselben Kampagne, je nachdem, ob der Spieler eher auf Kampf, Handel oder andere Stile setzt. Multiplayer- oder Wettbewerbsmodi sind in der veröffentlichten Version nicht vorhanden.
Fortschritt und Anpassung
Durch Quest-Abschlüsse und Kampfleistung steigt der Level und gewährt Zugriff auf neue Schiffsteile und Fähigkeiten. Ausrüstung lässt sich an den bevorzugten Spielstil anpassen - von schwerer Bewaffnung für direkte Kämpfe bis hin zu Lagererweiterungen für Handelsrouten. Die taktische Pause ermöglicht sorgfältige Planung, während Echtzeit-Elemente die Gefechte nach Befehlsvergabe dynamisch halten.
Neben dem Start-Schiff stehen größere Schlachtschiffe zum Kauf bereit. Der Besitz einer Raumstation ist ein spätes Ziel, das Ressourcenverwaltung und Reiserouten verändert. Diese Elemente verknüpfen sich mit dem Rufsystem und erzeugen unterschiedliche Ausgänge ohne separate Durchläufe.
Lohnt sich das Spiel?
Auf der Hauptplattform fällt die Bewertung überwiegend negativ aus, häufig wegen technischer Probleme wie Abstürzen und ungenauer Steuerung. Das Spiel erschien 2016 und erhielt seither keine größeren Updates oder saisonalen Inhalte. Wer ältere Einzelspieler-Space-RPGs mit Schiffsanpassung und questbasiertem Fortschritt mag, kann trotz der technischen Schwächen Gefallen an den Systemen finden. Das Erlebnis richtet sich an Spieler, die mit Fehlern umgehen können und sich auf Erkundung, Kampf und Rufentscheidungen konzentrieren, statt auf moderne, polierte Features. Verfügbar ist nur die ursprüngliche PC-Version, ohne bestätigte Demo oder weitere Modi.