RAID: World War II ist ein Koop-Shooter für bis zu vier Spieler, der im Europa des Zweiten Weltkriegs spielt. Als entflohene Kriegsgefangene sabotieren die Spieler hinter den feindlichen Linien Nazi-Operationen, indem sie gegnerische Truppen bekämpfen und Ressourcen erbeuten. Das Spiel setzt auf Teamarbeit in hitzigen Feuergefechten und koppelt den Fortschritt an Missionserfolge und Sammelobjekte.
Gameplay
Im Zentrum steht die Wahl einer von vier Klassen, die den eigenen Kampfstil bestimmen. Recon erledigt Präzisionsschüsse aus der Distanz und liefert Feuerschutz, während Assault mit anhaltender Feuerkraft im Nahkampf punktet. Insurgent tankt Schaden, um Ziele zu erreichen, und Demolitions setzt Sprengstoff ein, um Gruppen oder Stellungen auszuschalten. Jede Klasse besitzt einen eigenen Skill-Baum, der durch wiederholtes Spielen weiterentwickelt wird.
Vier Helden aus unterschiedlichen Lagern stehen zur Verfügung: Sterling aus Großbritannien, Rivet aus den USA, Kurgan aus der Sowjetunion und Wolfgang aus Deutschland. Uniformen lassen sich mit verschiedenen Optionen anpassen, und Warcry-Fähigkeiten geben dem Team temporäre Boni, die kritische Situationen wenden können.
Die Kämpfe laufen in der Egoperspektive ab und drehen sich um Positionierung, Munitionsmanagement und koordinierte Vorstöße. Gold und Dog Tags dienen als wichtigste Belohnungen und treiben den Fortschritt sowie Freischaltungen voran. Das Spiel unterstützt sowohl Online-Koop als auch Solo-Runs mit KI-Unterstützung.
Game Modes
Die Standardmissionen, sogenannte Raids, führen Teams an verschiedene Schauplätze im kriegszerstörten Europa. Beispiele sind Angriffe auf befestigte Anlagen wie den Flakturm in Berlin oder Einsätze an der Elbbrücke. Ziele kombinieren meist Feindbekämpfung mit Diebstahl oder Sabotage.
Operations erweitern das Konzept zu mehrstufigen Kampagnen. Mehrere Raids werden dabei hintereinander geschaltet, neue Aufgaben und höhere Risiken sorgen für größere Auszahlungen.
Outlaw Raids werden nach dem Fund versteckter Dokumente freigeschaltet. Hier steht die eigene Goldausbeute im Vordergrund, und Spieler können freier agieren. Challenge Cards ermöglichen zusätzliche Modifikatoren vor Missionsstart - von nützlichen Boni wie extra Leben bis hin zu restriktiven Vorgaben wie Pistolen-only oder ungewöhnlichen Gegnerverhalten wie Crab People.
Characters and Progression
Die vier Helden verfügen über unverwechselbare Optiken, die im Teamspiel auffallen. Die Anpassung reicht über Uniformen hinaus bis hin zu Loadout und Aussehen. Die klassenabhängigen Skill-Bäume laden zur Erprobung verschiedener Builds ein, während Warcry-Fähigkeiten taktische Werkzeuge für das Überleben der Gruppe darstellen.
Fortschritt ergibt sich aus Erfahrungspunkten, Klassenfertigkeiten und dem Sammeln von Karten. Höhere Schwierigkeitsstufen erhöhen Gegnervielfalt und Aggressivität und belohnen sorgfältige Planung sowie Ressourceneinsatz. Gold dient als Währung für Upgrades und Freischaltungen, Dog Tags füllen Truhen, die neue Karten oder andere Gegenstände enthalten können.
Is It Worth Playing?
Das Spiel richtet sich an Fans kooperativer Shooter mit klassenbasierter Vielfalt und anpassbaren Missionsmodifikatoren. Der Fokus auf Vierer-Teams und individualisierbare Charaktere sorgt für anhaltenden Wiederspielwert im WWII-Setting. Challenge Cards und Operations erweitern die Langzeitmotivation durch unterschiedliche Einschränkungen und verkettete Missionen.
Aktuelle Community-Diskussionen bestätigen, dass das Kartensystem weiterhin funktioniert und genutzt wird. Auf dem PC finden Genre-Fans, die strukturierte Koop-Erfahrungen gegenüber Open-World-Titeln bevorzugen, einen intakten Kernloop. Spieler, die schnelle Teamkämpfe mit wiederholtem Missionsfortschritt suchen, kommen auf ihre Kosten, während Fans von Solo-Kampagnen oder aktuellen Live-Service-Titeln woanders suchen sollten.