Rainbow Legends ist ein strategisches Indie-RPG, das Roguelike-Deckbuilding mit einem einzigartigen Gebietskontroll-System auf dem PC verbindet. Die Kartenwirkungen sind direkt an die Positionierung auf dem Schlachtfeld gekoppelt, sodass die Kontrolle über Kacheln den Ausgang bestimmt und nicht allein die Zahlenwerte.
Gameplay
Im Mittelpunkt steht das Erobern und Halten von Gebieten auf einem rasterbasierten Schlachtfeld. Am Ende jeder Runde verursacht die Seite mit der höheren Anzahl kontrollierter Kacheln Schaden entsprechend der Differenz an Gebietswerten. Die Reichweite fließt in die Kartenschäden ein und fördert eine durchdachte Platzierung statt simpler Angriffe aus der Hand.
Das Platzieren von Strukturen und Runen auf eigenem oder gegnerischem Gebiet eröffnet weitere Möglichkeiten. Ein Zwillingsrune verdoppelt die Wirkung von Angriffskarten auf einer ausgewählten Kachel, während eine Sprengrune gezielt in gegnerischen Bereichen platziert werden kann, um dort zu detonieren. Kernpositionen müssen geschützt werden, da sie direkt angegriffen werden können.
Der Fortschritt basiert auf Kartenaufwertungen und dem Sammeln von Relikten. Jede Karte bietet verschiedene Aufstiegspfade, die ihre Funktion oder Effizienz verändern. Über einhundert Relikte erweitern die Synergiemöglichkeiten und beeinflussen, wie Gebiete erobert oder gehalten werden. Acht Klassen mit jeweils eigenen Kartensets und Reliktoptionen bieten fünf Storylines pro Klasse, die durch wiederholte Durchläufe freigeschaltet werden.
Schlachtfelderreignisse und unvorhersehbare Rätsel sorgen für Abwechslung. Mehrere Wege durch Begegnungen erfordern ständige Anpassung an die sich verändernden Bedingungen. Karten- und Reliktsynergien werden dabei zum entscheidenden Faktor.
Spielmodi
Im Fokus stehen Einzelspieler-Runs im Roguelike-Stil, bei denen jeder Versuch auf vorherigen Freischaltungen aufbaut. Zufällige Begegnungen und verzweigte Pfade sorgen dafür, dass keine zwei Abenteuer gleich verlaufen und strategische Entscheidungen im Vordergrund stehen.
Zu Beginn wählt man eine Klasse und eine Storyline, danach folgen eine Reihe von Kämpfen, die Gebietsmanagement und Deck-Synergien auf die Probe stellen. Erfolg hängt davon ab, aggressives Ausdehnen mit defensiven Platzierungen in Einklang zu bringen und die begrenzten Ressourcen jedes Durchlaufs zu verwalten.
Klassen und Relikte
Acht Klassen unterscheiden sich durch eigene Kartensets und Reliktinteraktionen. Jede Klasse bietet fünf Storylines, die mit zunehmenden Freischaltungen weitere Optionen eröffnen. Über einhundert Relikte lassen sich in Builds einsetzen, um bestimmte Mechaniken wie Reichweitenboni oder Gebietswert-Generierung zu verstärken.
Kartenformen und Fraktionen erlauben zusätzliche Anpassungen. Spieler kombinieren verschiedene Elemente, um das Gebietskontrollsystem entweder defensiv oder offensiv zu nutzen, je nach Situation.
Lohnt es sich?
Rainbow Legends spricht Spieler an, die taktische Tiefe in Deckbuilding-Spielen schätzen. Das Gebietskontrollsystem fügt eine räumliche Komponente hinzu, die Voraussicht und Anpassungsfähigkeit belohnt. Wer Roguelike-Fortschritt mit bedeutsamen Entscheidungen bei Aufwertungen und Synergien mag, wird über mehrere Durchläufe hinweg gefordert.
Das Spiel erscheint im Mai 2026 für den PC, eine Demo ist bereits vorher verfügbar. Dank seines Indie-Umfangs liegt der Fokus auf den Kernmechaniken statt auf umfangreichen Multiplayer-Funktionen. Fans von Strategiespielen, die Positionierung mit klassischem Kartenspiel verbinden, können die Demo ausprobieren, um zu prüfen, ob das Spiel zu ihren Vorlieben passt.