Regions of Ruin ist ein Singleplayer-Action-RPG im 2D-Side-Scroller-Stil, das Erkundung, Kämpfe und Siedlungsaufbau in einer handgefertigten Open World verbindet. Spieler übernehmen die Rolle eines Helden, der eine zwergische Siedlung wiederaufbaut und dabei einen vom jahrhundertelangen Krieg gezeichneten Kontinent bereist.
Gameplay
Im Mittelpunkt steht das Erkunden gefährlicher Regionen, um Ressourcen zu sammeln, Aufträge zu erfüllen und den eigenen Einflussbereich zu erweitern. Das Kampfsystem basiert auf Statistiken: Charaktere steigen im Level auf und verteilen Punkte über einen Skill-Baum, der unterschiedliche Kampfstile ermöglicht - vom Nahkampf bis hin zu Fernangriffen. Beute besteht aus Ausrüstung und seltenen Gegenständen, die entweder zu neuer Ausrüstung geschmiedet oder zu Materialien verarbeitet werden können.
Die Erkundung erfolgt auf festen, sorgfältig gestalteten Karten ohne prozedurale Generierung. Spieler bewegen sich durch seitlich scrollende Umgebungen voller Gegner und versteckter Elemente, wobei Positionierung und Bewegung taktische Vorteile im Kampf verschaffen. Die Siedlungsverwaltung umfasst den Bau und Ausbau von Gebäuden, die Zuweisung geretteter Zwerge an Ressourcenaufgaben in gesicherten Gebieten sowie die Anwerbung von Söldnern als zusätzliche Kampfunterstützung. Eine Hauptgeschichte führt den Fortschritt, ergänzt durch zahlreiche Nebenquests, die zur weiteren Erkundung der Welt anregen.
Spielmodi
Regions of Ruin ist ausschließlich als Singleplayer-Erfahrung konzipiert. Alle Systeme sind in eine durchgehende Kampagne integriert, in der Kämpfe, Ressourcensammlung und Siedlungswachstum miteinander verknüpft sind. Es gibt keine separaten Multiplayer- oder Wettbewerbsmodi - der Fokus liegt auf dem individuellen Fortschritt in der Open World und dem persönlichen Ausbau der Siedlung.
Erkundung und Fortschritt
Der Fortschritt ist eng mit der sich erweiternden Karte verbunden, während Spieler sich von ihrer Ausgangssiedlung aus weiter vorarbeiten. Jede neue Region stellt höhere Anforderungen an Ausrüstung, Level und strategischen Einsatz rekrutierter Arbeiter. Die handgefertigten Umgebungen belohnen sorgfältiges Erkunden mit Gelegenheiten, Geheimnisse zu entdecken und seltene Materialien zu sichern, die sowohl die eigene Kampfkraft als auch das Wachstum der Siedlung unterstützen.
Die Rekrutierung spielt eine zentrale Rolle: Gerettete Zwerge bevölkern nicht nur die Siedlung, sondern erweitern auch die verfügbaren Arbeitsmöglichkeiten. Dadurch entsteht ein stetiger Wechsel zwischen Abenteuer und Basisaktivitäten, bei dem die Erkundungszeit langfristig die Produktivität der Siedlung steigert.
Lohnt sich das Spiel?
Regions of Ruin richtet sich an Spieler, die Side-Scrolling-Action-RPGs mit einer Mischung aus Kampfsystem und leichter Siedlungsverwaltung schätzen. Das Spiel hat insgesamt sehr positive Bewertungen erhalten - 84 Prozent von knapp zweitausend Rezensionen fallen positiv aus. Seine Stärken liegen in den miteinander verknüpften Systemen aus Erkundung, Handwerk und Siedlungswachstum, die Abwechslung bieten, ohne auf Zufallsgenerierung angewiesen zu sein.
Wer ein fokussiertes Singleplayer-Erlebnis mit klarer Progression und Fantasy-Setting sucht, wird das Spiel als lohnend empfinden - besonders bei einer bewussten, weniger hektischen Spielweise. Das Fehlen von Multiplayer-Elementen macht es ideal für Solo-Abenteurer, die eine geschlossene Welt schätzen, die sie durch eigene Entscheidungen prägen können.