RICE - Repetitive Indie Combat Experience ist ein actionlastiges Indie-Spiel, das auf schnelle Arcade-Kämpfe am PC setzt. Spieler steuern einen einzelnen Kämpfer, der in kurzen, in sich abgeschlossenen Durchläufen ganze Planeten und ihre Ökosysteme zerstört. Im Mittelpunkt stehen direkte Schwertkämpfe, Waffen-Upgrades und sofortiges Feedback aus jeder Auseinandersetzung - statt langer Kampagnen oder komplexer Handlungen.
Gameplay
Im Kern geht es darum, ein planetarisches Ökosystem zu betreten und es durch durchgehende Kämpfe zu räumen. Jeder Run läuft in einem Zug ab: Der Spieler schneidet sich mit dem Schwert als Hauptwaffe durch Wellen von Verteidigern. Erfahrung aus besiegten Gegnern fließt direkt in temporäre Upgrades während des Laufs, während erfolgreiche Abschlüsse Meta-Währung für dauerhafte Freischaltungen bringen.
Waffen verbessern sich durch gesammelte Beute, die nach schnellen Abschüssen erscheint. Diese Upgrades werden dem aktuellen Loadout hinzugefügt und setzen auf Synergien statt auf einzelne Anpassungen. Karten, die über Meta-Fortschritt freigeschaltet werden, gelten für alle Waffen und ermöglichen Kombinationen, die Schadensausstoß und Überlebenschancen steigern, ohne künstliche Grenzen für die Leistungsentwicklung.
Stirbt der Spieler, endet der Run sofort und er kehrt mit der gesammelten Währung in die Meta-Ebene zurück. Die Gestaltung verzichtet auf Story-Elemente, Charakter-Dialoge und schrittweise Fortschrittsbarrieren, wie sie in anderen Titeln üblich sind. Der Kampf bleibt auf Bewegung, Angriffe und Beute-Sammeln reduziert und belohnt konsequente Aggression sowie schnelle Entscheidungen in jeder Session.
Game Modes
Das Spiel basiert auf wiederholten Runs als zentralem Strukturelement. Jeder Versuch verlangt, ein komplettes planetarisches Ökosystem zu räumen, bevor Zeit oder Gesundheit ausgehen. Erfolge bringen Fortschritt in der Meta-Ebene, indem neue Karten und Optionen freigeschaltet werden, die in künftigen Versuchen zur Verfügung stehen.
Es gibt weder separate Wettbewerbs- noch Koop-Modi. Alles läuft im Singleplayer-Run-Format ab, bei dem der Fokus auf persönlicher Verbesserung über mehrere Sessions liegt und nicht auf externen Ranglisten oder Teamzielen. Die Wiederholung selbst bildet das Kern-Erlebnis: Jeder Zyklus testet Reflexe und Build-Experimente gegen dieselbe Grundaufgabe - die Zerstörung eines Planeten.
Progression and Systems
Meta-Währung, die am Ende jedes Runs gesammelt wird, kauft Karten, die Waffen universell verändern. Diese Karten verbinden sich mit In-Run-Upgrades zu unterschiedlichen Builds, die auf rohen Schaden und Effizienz ausgerichtet sind. Das System verzichtet auf restriktives Balancing und setzt stattdessen auf uneingeschränktes Wachstum der Zerstörungskraft.
Planeten fungieren als abgeschlossene Arenen mit Verteidigern und Ressourcen. Schnelles Räumen bringt bessere Beute-Stufen, die wiederum stärkere Leistungen in folgenden Runs ermöglichen. Die Schleife motiviert Spieler, Timing und Positionierung zu verfeinern und gleichzeitig Karten-Synergien auszuprobieren, um Überlebensraten und Abschlusszeiten zu verbessern.
Is It Worth Playing?
Das Spiel befindet sich im Early Access und hat eine ĂĽberwiegend positive Resonanz mit 74 Prozent positiven Bewertungen aus 252 Rezensionen. Es richtet sich an Spieler, die kurze, wiederholbare Arcade-Sessions mit Fokus auf Kampffluss und schrittweise Leistungssteigerungen ohne narrative Ablenkungen oder lange Tutorials suchen.
Wer Roguelite-Strukturen schätzt, die wiederholte Versuche und Build-Crafting belohnen, wird den direkten Loop ansprechend finden. Der minimalistische Ansatz liefert konsistente Action in kleinen Einheiten, allerdings bedeutet der Mangel an aktuellen Updates, dass der aktuelle Stand den verfügbaren Inhalt darstellt. Spieler, die auf ein poliertes, umfangreiches Erlebnis warten, sollten die weitere Entwicklung abwarten, während Fans reiner Kampfwiederholung den Titel sofort auf dem PC ausprobieren können.