Rise of the Triad ist ein First-Person-Shooter aus dem Jahr 2013, der die Kernmechanik des 1994er Originals mit aktualisierter Grafik und erweiterten Features wiederbelebt. Spieler übernehmen die Kontrolle über Mitglieder der H.U.N.T.-Spezialeinheit und liefern sich rasante Kämpfe gegen Kultisten in linearen, aber voller Geheimnisse steckenden Umgebungen.
Gameplay
Im Mittelpunkt steht die Kombination aus Bewegung und Waffeneinsatz in der Egoperspektive. Fünf unterschiedliche Charaktere bieten jeweils eigene Startwerte in Geschwindigkeit und Ausdauer, die das Verhalten in Gefechten beeinflussen. Fortschritt ergibt sich aus dem Säubern von Räumen, dem Aufspüren versteckter Bereiche, dem Einsammeln von Collectibles und dem Auslösen besonderer Events, die Erkundung belohnen.
Der Kampf setzt auf direkte Auseinandersetzung mit einem breiten Arsenal. Dazu gehören der Flamewall zur Flächenkontrolle, die Firebomb für explosive Effekte, die Split Missile mit mehreren Geschossen, die Drunk Missile mit unberechenbaren Flugbahnen sowie der Excalibat als Nahkampfwaffe. Power-ups lösen temporäre Zustände aus, die Bewegung und Fähigkeiten im Kampf verändern.
Die Level verbinden Plattform-Elemente mit Schießereien und verlangen präzise Sprünge und Positionierung unter Beschuss. Vollständige Gliedmaßenabtrennung bei Spielern und Gegnern sorgt für visuelles Feedback bei Treffern, und das Spiel unterstützt umfangreiche Modifikationen durch integrierte Tools.
Spielmodi
Der Einzelspieler-Modus umfasst eine Kampagne mit über zwanzig Levels. Spieler durchlaufen strukturierte Missionen, suchen nach Geheimnissen und erfüllen Ziele rund um den Kampf gegen einen gefährlichen Kult.
Der Multiplayer unterstützt Online- und LAN-Sessions mit bis zu sechzehn Teilnehmern. Verfügbare Modi sind Deathmatch für freies Punktesammeln, Team Deathmatch für koordinierte Teamkämpfe sowie Capture the Flag für objektbasierte Matches auf eigenen Karten.
Weitere Modi lassen sich durch Power-ups aktivieren, die das Gameplay zeitweise verändern. Dazu zählen God Mode für Unverwundbarkeit, Elasto Mode für elastische Bewegung, Mercury Mode für Tempoboosts, Shrooms Mode für visuelle Verzerrungen und Dog Mode für veränderte Perspektive und Fähigkeiten.
Anpassung und Extras
Spieler können mit dem integrierten Leveleditor und Mod-Support eigene Inhalte erstellen und teilen. Das System ist mit Workshop-Funktionen verknüpft, über die Community-Maps und Modifikationen die Wiederspielbarkeit über die Grundkampagne hinaus erweitern.
Das Sounddesign bietet einen überarbeiteten Heavy-Metal-Soundtrack sowie die Option, auf die Original-Tracks von 1994 zurückzugreifen. Fünfundneunzig Erfolge erfassen den Fortschritt in Einzel- und Mehrspieler-Aktivitäten, während globale Bestenlisten die Punktzahlen vergleichen.
Lohnt sich das Spiel?
Die 2013er Version erhält weiterhin aktive Multiplayer-Unterstützung auf verschiedenen Plattformen und wird gelegentlich mit Patches versorgt, die die Kompatibilität erhalten. Die Nutzerresonanz ist gemischt: Viele schätzen die Rückkehr klassischer Mechaniken und übertriebener Waffen, kritisieren jedoch gelegentliche Steuerungssteifheit und Wiederholungen in längeren Sessions.
Das Spiel richtet sich an Fans klassischer First-Person-Shooter mit Fokus auf Bewegung, Geheimnisse und chaotische Kämpfe. Wer Charaktervielfalt, Power-up-Experimente und Modding schätzt, findet hier den größten Mehrwert, während Spieler, die moderne Zielsysteme oder ausgefeilte Kampagnen bevorzugen, auf Reibungspunkte stoßen könnten.