Rising Islands ist ein Third-Person-3D-Plattformer von Lone Hero Studios. Die Spieler übernehmen die Kontrolle über Hairo, eine junge Frau, die die Fähigkeit erhält, zwischen Dimensionen zu wechseln, um das Gleichgewicht einer von Chaos bedrohten Welt wiederherzustellen. Das Spiel verbindet präzise Bewegungsmechaniken mit der Erkundung linearer Level in unterschiedlichen Umgebungen.
Gameplay
Im Mittelpunkt steht das Navigieren durch die Level mittels Sprüngen, Wallruns, Dashs über Abgründe und Flügen durch offene Bereiche. Der Dimensionswechsel ermöglicht es Hairo, die Umgebung oder ihre Fähigkeiten spontan zu verändern und so Wege zu schaffen oder Hindernisse zu umgehen. Die Level erfordern schnelles Handeln, um die Aktionen nahtlos zu kombinieren und das Momentum zu halten. Die Kamera bleibt so ausgerichtet, dass sie den Vorwärtsdrang unterstützt und gleichzeitig ausreichend Sicht auf kommende Herausforderungen bietet. Boss-Kämpfe verlangen schnelle Reaktionen und den wiederholten Einsatz des Shift-Mechanismus, um Schwachstellen aufzudecken und Treffer zu landen.
Erkundung wird belohnt, wenn man vom Hauptpfad abweicht. Versteckte Sammelobjekte und Geheimnisse befinden sich abseits der ausgetretenen Wege und fordern die Beherrschung der Bewegungsmöglichkeiten. Die drei Hauptumgebungen - grasbewachsene Hügel, schneebedeckte Berge und antike Ruinen - bieten jeweils eigene visuelle und mechanische Abwechslung bei den gleichen Kernaktionen.
Spielmodi
Das Hauptspiel ist das Singleplayer-Abenteuer, das durch alle dreizehn Level führt. Der Fortschritt umfasst das Absolvieren von Plattforming-Abschnitten, das Finden von Geheimnissen und das Besiegen von Bossen, die größere Abschnitte abschließen. Der Time-Trial-Modus ist der einzige weitere Modus, in dem Spieler Level erneut absolvieren, um ihre Bestzeiten zu unterbieten und Highscores zu jagen. Weitere Modi oder Multiplayer-Features gibt es nicht.
Erkundung und Geheimnisse
Jedes Level enthält mehrere versteckte Gegenstände und alternative Routen, die zum gründlichen Suchen anregen. Um alle Geheimnisse zu finden, muss man frühere Level mit verbessertem Umgang mit Dimensionswechseln und Bewegungskombinationen erneut besuchen. Die Gestaltung integriert diese Sammelobjekte in das Plattforming, statt sie hinter separaten Rätseln zu verstecken, sodass Spieler beim Sammeln gleichzeitig ihre Beherrschung der Kernmechaniken verbessern.
Lohnt sich das Spiel?
Rising Islands erschien 2016 und erhielt gemischte Rückmeldungen: 55 Prozent von 47 Bewertungen fielen positiv aus. Die kurze Kampagne konzentriert sich ausschließlich auf Singleplayer-Plattforming und Erkundung, ohne laufende Updates oder zusätzliche Inhalte. Spieler, die präzises 3D-Bewegungsgefühl, dimensionsbasierte Mechaniken und das Sammeln von Geheimnissen in kompakter Form schätzen, könnten das Spiel befriedigend finden. Wer längere Kampagnen, Multiplayer-Optionen oder moderne Produktionswerte sucht, wird die Erfahrung durch Alter und Umfang wahrscheinlich als begrenzt empfinden. Das Spiel richtet sich an Fans älterer Indie-Plattformer, denen präzise Steuerung wichtiger ist als narrative Tiefe oder Abwechslung.