ROTWAKE ist ein Third-Person-PvE-Extraction-Shooter, der Action, Indie-Adventure und Survival-Horror auf dem PC miteinander verbindet. Ein mysteriöses Phänomen namens ROTWAKE hat Städte, Straßen und ihre Bewohner in Teile eines lebenden Organismus verwandelt. Überlebende müssen sich in diese veränderten Gebiete vorwagen, um Vorräte zu sichern - und riskieren bei gescheiterten Extraktionen den dauerhaften Verlust ihres Fortschritts.
Gameplay
Im Mittelpunkt steht das Durchsuchen infizierter Stadtviertel. Ausgehend von einem sicheren Unterschlupf erkunden Spieler verlassene Städte, Industrieanlagen und Wohngebiete auf der Suche nach Waffen, Medikamenten und seltenen Materialien. Kämpfe und Bewegungen finden in der Third-Person-Perspektive statt, wobei die Gegner unterschiedliche Stadien der Infektion aufweisen. Manche Feinde wirken noch menschenähnlich, während andere bereits in größere biologische Strukturen übergegangen sind. Je näher man der Infektionsquelle kommt, desto gefährlicher werden die Gegner und desto häufiger treten gefährliche ROTWAKE-Knoten auf, die eine vorsichtige Navigation erfordern.
Das Ressourcenmanagement geht über einzelne Raids hinaus. Nur bei erfolgreicher Extraktion bleiben die erbeuteten Gegenstände erhalten, was die Balance zwischen Risiko und Ertrag bestimmt. Tiefere Vorstöße versprechen wertvollere Beute, verringern aber gleichzeitig die Überlebenschancen. Die Atmosphäre wird durch Umgebungsdetails und das Verhalten der Gegner geprägt, die die Ausbreitung des Organismus spürbar machen.
Spielmodi
ROTWAKE unterstützt sowohl Solo- als auch Koop-Sessions mit Freunden. Im Alleingang hängt der Erfolg jeder Expedition allein von der eigenen Vorbereitung und dem Geschick ab. Im Team können Spieler ihre Aktionen beim Plündern und bei der Verteidigung gegen infizierte Gegner abstimmen und so auch in gefährlicheren Zonen erfolgreicher extrahieren. Beide Varianten speisen sich in dasselbe persistente Fortschrittssystem ein, in dem extrahierte Ressourcen für den Ausbau des Unterschlupfs und die Verbesserung der Ausrüstung genutzt werden.
Es gibt keine separaten Wettbewerbsmodi. Der Fokus liegt ausschließlich auf PvE-Inhalten, bei denen Überleben und Extraktion im Vordergrund stehen.
Erkundung und infizierte Zonen
Die Spielwelt umfasst Straßen, Fabriken und Wohnblocks, die vom ROTWAKE-Phänomen übernommen wurden. In jedem Gebiet gilt es, versteckte Vorratslager zu finden und gleichzeitig auf umweltbedingte Gefahren durch die Infektion zu achten. Beim Plündern stehen praktische Gegenstände im Vordergrund, die sowohl das unmittelbare Überleben als auch die langfristige Entwicklung des Unterschlupfs unterstützen. Mit der Ausbreitung der Infektion verändert sich die Welt kontinuierlich und verwandelt vertraute Orte in feindliche, organische Umgebungen, die gründliche Suche mit besserer Ausrüstung belohnen.
Fortschritt und Unterschlupf-Management
Zwischen den Raids organisieren Spieler ihre Vorräte, reparieren oder verbessern ihre Ausrüstung und wählen die nächsten Ziele aus. Upgrades erhöhen Traglast, Verteidigungsfähigkeit und Rückkehroptionen. Dieses persistente System motiviert zu wiederholtem Spiel, da bessere Vorbereitung den Zugang zu lohnenderen, aber auch riskanteren Zonen ermöglicht. Scheitert eine Extraktion, geht die mitgeführte Beute verloren - ein Anreiz für strategische Planung und vorsichtiges Vorgehen.
Lohnt sich das Spiel?
ROTWAKE richtet sich an Spieler, die Extraction-Shooter mit Elementen des Survival-Horror und methodischer Erkundung kombinieren möchten. Die Third-Person-Perspektive und der Koop-Modus sprechen vor allem diejenigen an, die taktisches Plündern einer schnellen Action vorziehen. Das persistente Fortschrittssystem bietet zusätzliche Tiefe für alle, die langfristigen Ausbau und Risiko-Rendite-Entscheidungen schätzen. Als noch unveröffentlichtes Spiel hängt seine Attraktivität von der späteren Umsetzung der beschriebenen Systeme ab. Fans von Solo- oder Kleingruppen-PvE-Erfahrungen in postapokalyptischen Settings werden die grundlegenden Konzepte wiedererkennen.