Sanctum Wars: Ex Infernis ist ein Singleplayer-Action-Adventure mit Dark-Fantasy- und RPG-Elementen für den PC. Spieler übernehmen die Rolle von Thalor, einem Elite-Ritter, der in der Stadt Valensbrück das Verschwinden der gesamten Bevölkerung untersucht, nachdem der göttliche Schutz versagt und die Verderbnis aus uralten Schrecken hervorbricht.
Gameplay
Im Mittelpunkt steht ein bedachtes Third-Person-Nahkampfsystem, das Präzision, Timing und Ausdauerverwaltung verlangt. Jede Waffe besitzt eigene Angriffsfolgen, die nur dann ihre volle Wirkung entfalten, wenn man gegnerische Muster erkennt und Angriffe sinnvoll kombiniert. Die Erkundung führt durch handgefertigte Regionen wie verlassene Dörfer, vergessene Minen, hoch aufragende Kathedralen, von Seuchen heimgesuchte Viertel, zerfallene Festungen und unterirdische Katakomben. Die Umgebung erzählt vom Untergang der Welt - durch Ruinen, Leichen und vergessene Gebete.
Der Glaube bildet ein zentrales System. Spieler sammeln heilige Reliquien, vergessene Gebete und alte Riten, die die eigene Entschlossenheit stärken und der Ausbreitung der Verderbnis entgegenwirken. Entscheidungen auf der Reise beeinflussen sowohl die eigene Stärke als auch das Überleben der letzten Bewohner. Begegnungen mit korrumpierten Menschen, verzerrten Monstrositäten und höllischen Wesen erfordern Beobachtung und taktisches Vorgehen. Boss-Kämpfe in großzügigen Arenen stellen die Beherrschung des Kampfstils auf die Probe.
Spielmodi
Das Spiel bietet eine Singleplayer-Kampagne, die auf erzählerische Entwicklung und Kampfbeherrschung ausgerichtet ist. Multiplayer- oder Koop-Modi sind derzeit nicht vorgesehen. Die Handlung verläuft linear, lässt aber Raum zur Erkundung und führt durch das erste Kapitel des Sanctum-Wars-Universums. Im Zentrum steht das Rätsel um das Schweigen Gottes, das sich über Umgebungsdetails und Begegnungen erschließt.
Handlung und Welt
Jahrhundertelanger göttlicher Schutz bricht zusammen, als Gebete den Himmel nicht mehr erreichen. Uralte Schrecken, die unter der Realität gefangen waren, brechen hervor, während der Glaube schwindet und die Zivilisation zerfällt. Thalor, entsandt vom Ordo Aeternum Lux, betritt Valensbrück, um das Verschwinden der Bevölkerung aufzuklären. Die Geschichte weitet sich zu einer Verschwörung aus, die die Ordnung der Schöpfung selbst betrifft. Die Welt orientiert sich an gotischer Architektur und dem historischen Europa und wird durch Zwischensequenzen, detaillierte Umgebungen, stimmungsvolle Beleuchtung und einen eigens komponierten Orchestersoundtrack präsentiert.
Lohnt sich das Spiel?
Wer taktische Nahkampfsysteme, düstere mittelalterliche Atmosphären und erkundungsgetriebene Erzählungen schätzt, könnte das Spiel nach Veröffentlichung interessant finden. Der Kampf setzt auf Disziplin statt auf rohe Aggression, während die Glaubensmechanik eine weitere Ebene der Ressourcen- und Widerstandsverwaltung hinzufügt. Da es sich um ein noch unveröffentlichtes Spiel ohne Nutzerbewertungen handelt, sollten Interessierte die Entwickler-Updates von The Phenix verfolgen, um den finalen Funktionsumfang und die PC-Performance zu bestätigen. Der reine Singleplayer-Fokus richtet sich an Spieler, die eine in sich abgeschlossene Dark-Fantasy-Erfahrung suchen, ohne kompetitive oder soziale Elemente.