Stray ist ein Singleplayer-Indie-Adventure, in dem du eine streunende Katze durch eine geheimnisvolle Cyberstadt steuerst. Das Third-Person-Spiel von BlueTwelve Studio aus dem Jahr 2022 verbindet Erkundung, Rätsel und leichte Platforming-Elemente in einer von Robotern und versteckten Gefahren bevölkerten Welt. Du begleitest die Katze auf ihrer Reise, nachdem sie in eine Untergrundstadt gestürzt ist, und schließt dich mit einem Drohnen-Begleiter zusammen, um Geheimnisse zu lüften und einen Ausweg zu finden.
Gameplay
Im Kern von Stray geht es darum, die Katze durch detailreiche Umgebungen zu lenken und ihre natürlichen Fähigkeiten für Fortbewegung und Interaktionen zu nutzen. Du springst über Dächer, kletterst Hindernisse empor und kraulst Oberflächen, um Wege freizumachen oder Ablenkungen zu erzeugen. Rätsel drehen sich oft darum, Objekte zu manipulieren - etwa Farbdosen umzuwerfen oder einfache Maschinen zu bedienen -, um die Story voranzutreiben.
Ein zentrales Feature ist die Partnerschaft mit B-12, einer kleinen Drohne, die Robotersprachen übersetzt, Geräte hackt und Gegenstände aufbewahrt. Sie liefert zudem den Defluxor, um angreifende Zurks abzuwehren - allerdings überhitzt er nach der Nutzung und braucht eine Abklingzeit. Gegen die Sicherheitsdrohnen namens Sentinels ist Stealth gefragt: Du versteckst dich in Schatten oder nutzt die Umgebung, um deren Erkennungsstrahlen zu entgehen.
Interaktionen wirken verspielt und katzenhaft - vom Miauen zur Aufmerksamkeitserregung über das Ankuscheln von NPCs bis hin zum Einschlafen in sicheren Ecken. Sammelobjekte wie Abzeichen und B-12s Gedächtnisfragmente verleihen Tiefe und enthüllen Hintergründe zur Welt, sind aber nicht zwingend für den Abschluss nötig.
Game Modes
Stray setzt voll auf eine Singleplayer-Kampagne ohne Multiplayer oder Extra-Modi. Die lineare Narrative-Adventure-Geschichte gliedert sich in Kapitel, die dich durch die verfallene Stadt führen. Manche Abschnitte erlauben freieres Herumstreifen, etwa durch Gassen, Interaktionen mit Robotern oder optionale Aufgaben wie das Einsammeln von Notenblättern für den Musiker-Roboter Morusque.
Diese Struktur betont den Story-Fortschritt und mischt gefĂĽhrte Pfade mit Entdeckungsmomenten in der Untergrundkulisse.
Story and Setting
Die Handlung spielt in Walled City 99, einer verlassenen Untergrundmetropole, inspiriert von realen Walled Cities, die nun von humanoiden Robotern namens Companions bewohnt wird. Diese haben eine eigene Kultur mit einzigartiger Sprache und sozialen Regeln entwickelt, während Gruppierungen wie die Outsiders nach Wegen an die Oberfläche suchen.
Als Katze triffst du auf Bedrohungen wie die mutierten Zurks und patrouillierende Sentinels, die der Erkundung Spannung verleihen. Die Story thematisiert Isolation und Wiederentdeckung durch B-12s freigeschaltete Erinnerungen, die mit der vergessenen Menschheitsgeschichte der Stadt verknĂĽpft sind.
Is It Worth Playing?
Stray erntet seit Release starke Lobpreisungen mit einer „generally favorable"-Bewertung auf Metacritic und 85 % Empfehlungsrate auf OpenCritic. Es gewann Preise wie Best Independent Game und Best Debut Indie Game bei The Game Awards 2022 und führte 2022 die Steam-User-Bewertungen an. Spieler rühmen die charmante Katzenperspektive, die atmosphärische Welt und die prägnante Erzählung, kritisieren aber teils die Verfolgungsjagden mit Zurks.
Stand 2026 ist das Spiel auf allen Plattformen verfügbar, inklusive Nintendo Switch-Port von 2024 und PlayStation Plus-Angeboten. Es eignet sich für Fans entspannter Adventures mit Rätseln statt Action, besonders bei Vorliebe für narrative Titel oder Katzen.
Wer ein kurzes, einprägsames Singleplayer-Erlebnis ohne kampflastiges Gameplay sucht, findet in Stray einen einzigartigen Ansatz. Replayability durch Modi oder Multiplayer fehlt jedoch für Langzeitspaß.