Teratopia ist ein Indie-Action-Adventure für den PC, das Prügelkampf, Plattform-Abschnitte und Beschwörungsmechaniken miteinander verbindet. Spieler steuern einen von drei unterschiedlichen Charakteren, erkunden eine farbenfrohe, zugleich groteske Welt, kämpfen gegen eindringende Truppen und erleben eine Geschichte um Rettung und Befreiung.
Gameplay
Im Zentrum steht eine offene Weltkarte mit 13 Zonen, die es per Plattforming zu durchqueren gilt. Dabei treffen die Spieler auf Gruppen von Gegnern, die im direkten Kampf besiegt werden. Jede der drei Figuren bringt eigene Fähigkeiten mit: Tucho kämpft in Nahdistanz, Benito setzt auf Schusswaffen und Horacio nutzt Trickster-Fähigkeiten, die Positionen oder Gegnerverhalten verändern.
Das Beschwörungssystem erweitert die Kämpfe. Jeder Charakter kann fünf einzigartige Einheiten herbeirufen, die Schaden austeilen, Aufmerksamkeit ablenken oder Unterstützungseffekte liefern. Spieler wechseln zwischen direkter Steuerung und der Koordination ihrer Verbündeten, um schwierigere Gegner oder spezielle Bedrohungen zu bewältigen. Bossgegner bringen eigene Mechaniken mit, die Anpassungen bei Beschwörungen und Charakterfähigkeiten erfordern.
Fortschritt ergibt sich aus Erkundung und Sammelelementen. Besiegte Feinde und erledigte Aufgaben füllen das Teratopedia, ein Kompendium, das Kreaturen und Ereignisse dokumentiert. Vier Kostüm-Optionen ermöglichen optische Anpassungen, ohne die Spielweise zu verändern. Das Spiel bleibt durchgehend Singleplayer und legt Wert auf kontinuierliches Vorankommen statt auf Wiederholung.
Spielmodi
Teratopia bietet ausschließlich eine Singleplayer-Kampagne. Die Handlung führt linear durch die offenen Zonen und wird von Boss-Kämpfen sowie Nebenaufgaben unterbrochen, die zur vollständigen Erkundung anregen. Weitere Modi wie kompetitive, kooperative oder Endlos-Optionen sind nicht vorhanden.
Innerhalb der Kampagne können Zonen erneut besucht werden, um fehlende Einträge im Teratopedia zu sammeln oder mit anderen Charakteren und Beschwörungskombinationen zu experimentieren. Der Fokus liegt auf der Geschichte und der Befreiung der Welt, nicht auf Wiederspielbarkeit oder alternativen Regeln.
Handlung und Welt
Die Geschichte folgt Tucho und seinen Begleitern, die gegen eine Familie roter Invasoren kämpfen, die ihre Heimat übernommen hat. Dialoge und Situationen setzen auf familiären Humor und leichte Gags statt auf dramatische Elemente. Die Welt kombiniert groteske Kreaturen mit bunten, cartoonartigen Umgebungen in den 13 Zonen.
Ein orchestraler Soundtrack begleitet die Erkundung und passt sich an die jeweilige Landschaft an. Neue Gegnertypen und Umgebungsdetails vertiefen das Thema der Rückeroberung. Verzweigte Handlungsstränge oder Inhalte nach dem Abspann sind nicht vorhanden.
Lohnt sich das Spiel?
Teratopia richtet sich an Spieler, die unkomplizierte Action-Platformer mit Beschwörungsmechanik und einfachem Kampfsystem suchen. Die Helfer-Mechanik sorgt für taktische Abwechslung, während die drei Charaktere unterschiedliche Spielstile ermöglichen. Die offene Welt mit 13 Zonen und 11 Bossgegnern lädt zum gründlichen Erkunden ein.
Auf Steam liegt die Bewertung bei 86 Prozent positiv aus insgesamt 23 Nutzerrezensionen. Einige loben den visuellen Stil und das Beschwörungssystem, andere bemängeln Steuerung, Performance und Tiefgang. Das Spiel erschien im Januar 2021 und erhielt seither keine weiteren Updates oder Erweiterungen.
Wer eine kurze Singleplayer-Erfahrung mit Prügelkampf und leichten Plattform-Passagen sucht, findet im Kernspiel eine passende Option. Spieler, die komplexe Mechaniken, Mehrspieler-Optionen oder polierte Steuerung bevorzugen, sollten sich anderweitig umsehen. Verfügbar ist nur die ursprüngliche PC-Version ohne zusätzliche Modi oder Erweiterungen.