The Millhaven Murders ist ein Indie-Adventure, das eine handgezeichnete Deduktionsgeschichte in der Kleinstadt Millhaven des Jahres 1887 erzählt. Spieler übernehmen die Ermittlung im Fall der ermordeten Pearl Lundgren, bei dem zwei Verdächtige festgenommen wurden und der offizielle Abschluss der Ermittlungen offene Fragen hinterlässt. Im Mittelpunkt steht das Aufdecken verborgener Zusammenhänge durch genaue Beobachtung, ohne Action- oder Kampfmechaniken.
Gameplay
Die Erkundung erstreckt sich über neun unterschiedliche Schauplätze, die in detaillierten handgezeichneten Bildern eines Einzelentwicklers dargestellt werden. Spieler untersuchen den Lundgren-Hof und die Umgebung, indem sie interaktive Hotspots anklicken, Briefe und Zeitungen lesen sowie mit Familienmitgliedern und Einwohnern sprechen. Jede gesammelte Information wird zu einem Stichwort, das direkt in den Deduktionsprozess einfließt.
Im Kern geht es darum, diese Wörter zu sammeln und anschließend auf dem Deduktionsbrett anzuwenden. Verdachtsmomente werden zu gesicherten Schlussfolgerungen, indem entdeckte Personen, Beweisstücke und Stichwörter passenden Feldern zugeordnet werden. Die Handlung enthüllt Schichten aus Lügen und Verrat, die über den ursprünglichen Mord hinausreichen, und belohnt Spieler, die feine Details erkennen. Keine Hinweise liegen offen, daher hängt der Fortschritt von gründlicher Suche und logischen Verknüpfungen ab.
Schwierigkeitsoptionen ermöglichen Anpassungen wie Fehlerhervorhebung, sichtbare Hotspot-Markierungen und das Fixieren richtiger Antworten. Barrierefreiheitsfunktionen umfassen Textskalierung, Kontrastmodi, ein Farbenblind-Palette und reduzierte Bewegungen.
Spielmodi
Das Spiel ist ausschließlich als Singleplayer-Deduktionserfahrung konzipiert und bietet weder Mehrspieler- noch Wettbewerbsmodi. Der gesamte Fortschritt läuft über das Fragekarten-Deduktionsbrett, auf dem Spieler Schlussfolgerungen schrittweise aufbauen und überprüfen. Dieses Brett bildet das zentrale System, um aus rohen Hinweisen narrative Gewissheit zu schaffen, ohne verzweigte Kampagnen oder alternative Spielweisen jenseits der anpassbaren Schwierigkeits- und Barrierefreiheitsoptionen.
Ermittlungs- und Deduktionsphasen folgen aufeinander und regen dazu an, Schauplätze bei neuen Erkenntnissen erneut aufzusuchen. Die Struktur konzentriert sich auf methodische Analyse statt zeitgesteuerter Herausforderungen oder Ressourcenmanagement.
Handlung und Setting
Die Geschichte spielt 1887 im ländlichen Amerika, wo der abgeschlossene Fall um Pearl Lundgrens Tod Ausgangspunkt für tiefere Enthüllungen ist. Spieler begegnen familiären Dynamiken, gesellschaftlichen Spannungen und persönlichen Verrätereien, die zu den Ereignissen führten. Dialoge und Dokumente liefern schriftliche Kontexte, ohne visuelle Gewaltdarstellungen über statische Nachbildungen hinaus.
Über zweihundert Stichwörter gilt es zu entdecken, die ein Netz von Verbindungen bilden, das die Spieler entwirren müssen. Die erzählungsreiche Präsentation hebt die Diskrepanz zwischen offizieller Darstellung und tatsächlichem Ablauf hervor.
Lohnt sich das Spiel?
The Millhaven Murders richtet sich an Spieler, die ruhige, erzählungsorientierte Deduktionsadventures mit handgezeichneter Grafik und anpassbaren Unterstützungsfunktionen schätzen. Die Singleplayer-Struktur und der Fokus auf das Deduktionsbrett ergeben eine geschlossene Kriminalgeschichte, die sorgfältige Beobachtung und logisches Zusammenfügen von Hinweisen belohnt. Da Release-Termin und Nutzerbewertungen noch ausstehen, befindet sich das Spiel im Vorab-Status; Interesse hängt von der Wertschätzung für handwerkliche Ermittlungsmechaniken und Barrierefreiheitsoptionen ab. Wer ähnliche handgefertigte Mystery-Titel mag, findet hier passende Systeme.