The Walking Vegetables ist ein actiongeladener Indie-Shooter aus der Vogelperspektive, der in den Achtzigern spielt. Spieler kämpfen gegen Horden zombifizierter Gemüsewesen, die durch eine Alien-Invasion feindselig geworden sind. Im Mittelpunkt steht schnelles Schießen, kombiniert mit dem Durchsuchen von Häusern und Vororten nach Waffen, Gadgets und Ressourcen in prozedural generierten Stadtvierteln.
Gameplay
Man steuert einen Agenten von Department Radical und bewegt sich durch zufällig angeordnete Gebäude und Stadtabschnitte, während man ständig auf Angriffe von Gemüse-, Obst- und Pilzgegnern achten muss. Das Kampfgefühl setzt auf schnelle Bewegungen und präzises Zielen im Twin-Stick-Stil. Beim Plündern finden sich Dutzende Schusswaffen, Gadgets und Nahkampfwaffen. Mit Radrocks, die man von Vegetable Kingpins erhält, schaltet man diese Items frei und arbeitet sich so bis zum Alien-Hauptquartier und zum Mothership vor.
Mehr als 20 einzigartige Gegner mit unterschiedlichen Verhaltensweisen erfordern jeweils angepasste Taktiken. Mehrere Bossgegner unterbrechen die Runs und stellen die Überlebensfähigkeit auf die Probe. Charakterfortschritt ergibt sich durch die Auswahl von über 20 Skills, die sich zu starken Kombinationen wie Big Game Hunter, Pulpinator, Akimbo oder Tongue of Steel verbinden lassen. Zufällige Anordnungen von Gebäuden, Gegnern, Waffen und Items sorgen dafür, dass jeder Durchlauf anders verläuft. Freischaltbare Inhalte sorgen für langfristige Motivation.
Spielmodi
Das Spiel bietet eine Einzelspieler-Kampagne mit individuellen Runs durch die verseuchten Städte. Lokaler Couch-Co-op erlaubt es einem zweiten Spieler, auf demselben Bildschirm mitzuspielen, was Unterstützung im Kampf bietet und zusätzliche Koordination erfordert. Geteilte oder Splitscreen-Optionen ermöglichen dieses Multiplayer-Erlebnis ohne Internetverbindung.
Fortschritt und Wiederspielbarkeit
Freischaltungen durch Radrocks und Skill-Auswahl ermöglichen eine sinnvolle Anpassung des Spielstils. Die Vielzahl an Zufallselementen, kombiniert mit erreichbaren Skills und Belohnungen, sorgt dafür, dass sich einzelne Runs spürbar unterscheiden. Diese Struktur belohnt wiederholte Sessions, da Spieler unterschiedliche Waffen- und Skill-Kombinationen gegen die organischen Gegner ausprobieren können.
Lohnt sich das Spiel?
Mit sehr positiven Bewertungen von 99 Nutzern bei 88 Prozent positiven Stimmen spricht das Spiel vor allem Spieler an, die kurze, skurrile Top-Down-Shooter-Sessions suchen. Der lokale Co-op-Modus und die hohe Wiederspielbarkeit durch Zufallselemente eignen sich für kurze, intensive Action-Einheiten oder gemeinsames Spielen mit Freunden. Das Spiel ist für den PC erhältlich und enthält keine saisonalen Inhalte, was es zu einer klaren Kaufempfehlung für Genre-Fans macht, die prozedurale Vielfalt schätzen. Wer langsamere Spiele oder umfangreiche Online-Features bevorzugt, könnte den begrenzten Umfang als weniger passend empfinden.