„This Ain't Even Poker, Ya Joker" ist ein strategisches Indie-Casualspiel für den PC, das auf inkrementellen Idle-Clicker-Mechaniken basiert. Spieler:innen drehen Karten, um Münzen zu generieren, erweitern ihre Hand, kaufen neue Decks und investieren in Upgrades - alles in einer von einem boshaften Hofnarren beherrschten Karnevalswelt.
Gameplay
Im Mittelpunkt steht das Aufdecken von Karten, um Münzen zu verdienen. Zu Beginn sind die Hände noch klein, doch mit jedem neuen Kauf steigen die Chancen auf stärkere Kombinationen. Sobald genügend Reichtum angesammelt ist, können Hände die klassische Fünf-Karten-Grenze überschreiten. Mehrere Decks lassen sich parallel erwerben und ermöglichen so gleichzeitig laufende Hände, die die Münzproduktion deutlich beschleunigen.
Später schalten Expeditionen frei, bei denen Schergen in fremde Welten geschickt werden, um spezielle Karten mit einzigartigen Effekten zu beschaffen. Diese Missionen können verbessert werden und bieten teilweise die Möglichkeit, unerwünschte Karten aus dem Deck zu entfernen. Mit den verdienten Münzen lassen sich Upgrades kaufen, die den Fortschritt beschleunigen und auf die Konfrontation mit dem Narren vorbereiten.
Ascension erlaubt einen Neustart durch einen Pakt mit Mary the Fairy. Im Tausch gegen während der Runs gesammelte Poker-Chips erhalten Spieler:innen dauerhaft stärkere Upgrades, die in Folgedurchläufen erhalten bleiben. Ziel ist es, genügend Ressourcen anzuhäufen, um dem Reich des Narren zu entkommen.
Spielmodi
Das Spiel ist ein rein singleplayer-basiertes Inkrementalspiel ohne separate Spielmodi. Der gesamte Fortschritt läuft in einer durchgehenden Kampagne ab, die auf Münzsammlung, Deck-Ausbau und wiederholte Ascensions setzt. Stetiges Wachstum durch wiederholtes Aufdecken und Kaufen steht im Vordergrund.
Fortschritt und Upgrades
Münzen dienen als Währung für unmittelbare Käufe wie neue Karten oder Decks. Expeditionen ergänzen das aktive Spiel mit automatisierter Entdeckung. Poker-Chips aus Ascensions fungieren als Meta-Währung für langfristige Stärkungen und motivieren zu mehreren Durchläufen, um Deck und Missionen optimal aufeinander abzustimmen.
Das System belohnt sorgfältiges Management von Handgröße, Kartenauswahl und Missions-Upgrades. Das Entfernen schwacher Karten erhöht den Durchschnittsertrag pro Zug, während parallele Decks die Produktion vervielfachen - ohne ständige manuelle Eingaben, sobald Idle-Elemente aktiv sind.
Lohnt sich das Spiel?
Auf Steam erhält das Spiel eine „Sehr positiv"-Bewertung mit 87 Prozent Zustimmung aus über 1.700 Rezensionen. Es richtet sich an Fans inkrementeller Clicker, die leichte Deck-Building- und Upgrade-Elemente in kompakten Sitzungen schätzen. Die Systeme sind überschaubar und ermöglichen stetigen Fortschritt ohne komplizierte Steuerung oder lange Tutorials.
Auch aktuelle Bewertungen fallen „Sehr positiv" aus, was auf anhaltende Zufriedenheit seit der Veröffentlichung im Dezember 2025 hinweist. Das Spiel spricht vor allem Idle-Game-Fans an, die thematische Kartenelemente und das Gefühl exponentiellen Wachstums durch wiederholte Ascensions und optimierte Decks genießen. Wer eine klassische Pokersimulation oder Multiplayer-Features sucht, wird hier ein enger gefasstes Erlebnis finden.