USC: Counterforce ist ein rundenbasiertes Taktikspiel mit Strategie- und Indie-RPG-Elementen, das auf dem fernen Planeten M-8322 spielt. Spieler führen ein Kommando-Team an, das Überreste einer noch unbekannten außerirdischen Bedrohung aufspüren und ausschalten soll. Der Kern des Spiels liegt in taktischen Entscheidungen in feindlichen Umgebungen, bei denen Positionierung, Ausrüstung und Umweltinteraktionen über Erfolg oder Misserfolg entscheiden.
Gameplay
Vor jedem Einsatz steht die detaillierte Vorbereitung des Trupps. Ein klassenfreies Fertigkeitensystem ermöglicht es, Charaktere über passive Fähigkeiten individuell zu entwickeln. Im Kampf kommen sowohl Nah- als auch Fernkampfwaffen zum Einsatz, die jeweils mit unterschiedlichen Munitionstypen gegen verschiedene Gegner wirken. Zusätzlich stehen Hacking-Tools, einsetzbare Objekte wie Minen und Geschütztürme sowie Rüstungs- und Waffen-Upgrades zur Verfügung, die während der Missionen gefunden werden.
Die Umgebungen sind in jeder Begegnung aktiv einbezogen. Vollständig zerstörbare und interaktive Settings erlauben es, Deckung zu verändern, Barrikaden zu errichten, Kettenreaktionen auszulösen oder Gefahren wie abgeriegelte Luftschleusen und strukturelle Schwachstellen auszunutzen. Gegner verfügen über dieselben Möglichkeiten, sodass Kämpfe unvorhersehbar bleiben und sorgfältige Planung belohnt wird.
Das Inventarmanagement bringt eine weitere Ebene ins Spiel: Die begrenzte Traglast zwingt zu Abwägungen zwischen Feuerkraft, Hilfsmitteln und Heilgegenständen. Zusammen ergeben diese Systeme einen Zyklus aus Aufklärung, Positionierung und Anpassung an sich verändernde Gefechtsbedingungen.
Spielmodi
Einzelmissionen bieten vollständig anpassbare Szenarien, bei denen Spieler Ziele, Gegneranzahl und Umgebungsparameter nach eigenem Schwierigkeitsempfinden festlegen. Multi-Missions-Operationen verknüpfen zwei oder drei aufeinanderfolgende Einsätze, bei denen der gleiche Trupp ohne vollständige Zurücksetzung zwischen den Phasen weitermacht.
Im Modus „Basis verteidigen" liegt der Fokus auf dem Aufbau und Schutz eines Außenpostens gegen Angriffswellen. Der Kampagnenmodus verbindet diese Elemente zu einem größeren Gesamterlebnis: Spieler übernehmen das Kommando über eine Flotte, verwalten Oberflächenbasen, erfüllen Fraktionsaufträge, die den Ruf beeinflussen, und verteidigen Relaisstationen zur Aufrechterhaltung der Verbindung zur Erde. Prozedurale Generierung und mehrere Enden sorgen für Wiederspielbarkeit bei unterschiedlichen Kommandantenentscheidungen.
Der Multiplayer umfasst lokales Koop für zwei Spieler auf demselben Gerät sowie Remote Play Together für Online-Sessions mit Freunden. Ein mehrstufiges Schwierigkeitssystem passt Gegnerverhalten, Ressourcenverfügbarkeit und Umweltgefahren an individuelle Vorlieben an.
Truppverwaltung und taktische Tiefe
Die Charakterentwicklung basiert auf komplexen Attributen und Fertigkeiten, die Genauigkeit, Bewegung und Spezialaktionen beeinflussen. Inventarplätze und Aufstiegspfade fördern Experimente mit Ausrüstungskombinationen, die Angriff, Verteidigung und Unterstützung ausbalancieren. Ressourcen, die während der Missionen gesammelt werden, fließen in Fertigung und Anpassung ein und erweitern die Vorbereitungsphase über die reine Ausrüstungswahl hinaus.
Diese Mechaniken belohnen Spieler, die gegnerische Muster und Geländevorteile studieren. Erfolgreiche Durchläufe hängen oft davon ab, einsetzbare Objekte mit Umweltzerstörung zu kombinieren, um Todeszonen oder Fluchtwege zu schaffen und gleichzeitig Gegenangriffe zu minimieren.
Lohnt es sich?
USC: Counterforce richtet sich an Spieler, die bedächtige, rundenbasierte Taktik mit starkem Fokus auf Anpassung und Umweltinteraktion schätzen. Die Tiefe der Truppsysteme und zerstörbaren Umgebungen bietet anspruchsvolle Herausforderungen für alle, die sich mit Mikromanagement und iterativer Planung wohlfühlen.
Auf Steam fällt die Resonanz gemischt aus: Gelobt wird die mechanische Vielfalt, kritisiert werden die dichten Kampagnenelemente, die einen hohen Zeitaufwand erfordern. Das Spiel ist weiterhin für den PC verfügbar und wird in seinen Kernmodi fortlaufend unterstützt - eine solide Wahl für Fans klassischer truppenbasierter Strategietitel, die prozeduralen Inhalt und Koop-Optionen über straff erzählte Geschichten stellen.
- Prozedurale Kampagne mit Basisverwaltung und Rufsystemen
- Anpassbare Einzelmissionen und verkettete Operationen
- Basisverteidigung mit Bau- und Überlebensgameplay
- Lokales und Remote-Koop