XIII ist ein First-Person-Shooter-Remake, in dem Spieler die Rolle eines amnesischen Agenten übernehmen, dessen einzige Identität eine römische Zahl auf dem Schlüsselbein ist. Die Handlung dreht sich um eine Einzelspieler-Kampagne, die Ermittlung, Kampf und Stealth verbindet, während der Protagonist seine Beteiligung an einem Präsidentenmord und einer weitreichenden Verschwörung aufklärt. Der cel-shaded Grafikstil orientiert sich direkt an der Vorlage aus dem Comic und nutzt Onomatopoesie, Panel-Übergänge und Sprechblasen in entscheidenden Momenten. Die Original-Synchronisation und der Soundtrack aus dem Jahr 2003 bleiben erhalten und bewahren damit den charakteristischen Klang, während die visuelle Umsetzung neu interpretiert wird.
Gameplay
Im Mittelpunkt steht das First-Person-Erlebnis in linearen Leveln, die direkte Feuergefechte mit Infiltration und Umgebungserkundung abwechseln. Spieler nutzen die trainierten Reflexe des Protagonisten, um Nah- und Fernkämpfe mit einer Auswahl von fünfzehn Waffen zu bestreiten. Jede Auseinandersetzung setzt auf Timing und Positionierung statt auf pure Feuerkraft, und Ziele lassen sich auf verschiedenen Wegen erreichen. Die Kampagne umfasst vierunddreißig Level, die nach und nach die Hintergründe durch Umgebungsdetails und Dialoge enthüllen. Visuelle Effekte und Interface-Elemente im Comic-Stil unterstreichen die grafische Herkunft, ohne das Shooter-Erlebnis zu stören.
Game Modes
Im Einzelspieler-Modus steht die vollständige Kampagne zur Verfügung, die die Verschwörung von Anfang bis Ende erzählt. Der Multiplayer-Modus ermöglicht Online-Matches für zwei bis dreizehn Teilnehmer, in denen Spieler in direkten Konfrontationen gegeneinander antreten. Dabei kommen dieselben Waffen und Bewegungsmechaniken wie im Einzelspieler-Modus zum Einsatz. Darüber hinaus gibt es keine weiteren Modi oder dauerhaften Fortschrittssysteme.
Story and Setting
Die Geschichte beginnt mit dem Erwachen des Spielercharakters am Strand nach der Ermordung von Präsident Sheridan. Hinweise wie das XIII-Tattoo und ein Schließfachschlüssel führen die Ermittlung quer durch die Vereinigten Staaten. Nach und nach stellt sich heraus, welche Rolle der Protagonist selbst in den Ereignissen spielt, und er stößt auf eine Verschwörung, die Regierungs- und kriminelle Kreise umfasst. Die Handlung bleibt auf die Einzelspieler-Kampagne beschränkt und nutzt die comic-inspirierte Präsentation, um zentrale Enthüllungen in stilisierten Sequenzen zu vermitteln.
Is It Worth Playing?
Die Veröffentlichung 2020 war von technischen Problemen geprägt, woraufhin der Entwickler sich entschuldigte und 2022 ein umfangreiches Update veröffentlichte. Dieses Update stellte den Online-Multiplayer wieder her, verbesserte die KI, passte das HUD an und optimierte die Audio-Umsetzung. Auf Steam führte die anfängliche Enttäuschung zu einer überwiegend negativen Bewertung. Spieler, die an einer Verschwörungsgeschichte mit cel-shaded Optik und einer in sich geschlossenen Kampagne interessiert sind, können in der aktualisierten Version einen gewissen Reiz finden - vor allem, wenn sie den Ton und die Struktur des Originals aus dem Jahr 2003 schätzen. Wer hingegen ein modernes Multiplayer-Erlebnis oder umfangreiche Nachfolgeinhalte sucht, wird in der aktuellen Version Einschränkungen feststellen.