Yet Another Zombie Defense HD ist ein klassischer Twin-Stick-Shooter aus der Vogelperspektive, der schnelles Arcade-Action mit leichten Strategie- und Aufbauelementen verbindet. Spieler wehren sich gegen unaufhörliche Wellen von Untoten und anderen finsteren Kreaturen, die jede Nacht angreifen. Im Mittelpunkt steht das Überleben durch geschickte Vorbereitung und Feuerkraft. Das Spiel funktioniert im Einzelmodus, entfaltet aber sein volles Potenzial im lokalen oder Online-Koop mit bis zu vier Mitspielern, bei dem Teams Barrikaden, Waffen und automatische Verteidigungsanlagen koordinieren.
Gameplay
Der Spielablauf teilt sich in Tag und Nacht: Tagsüber wird vorbereitet, nachts verteidigt. Zwischen den Wellen verdienen Spieler Geld durch besiegte Gegner, um Feuerwaffen, Munition und Verteidigungsanlagen zu kaufen. Barrikaden versperren Wege, Geschütztürme feuern automatisch und Fallen sorgen für Flächenschaden. Zur Auswahl stehen Schrotflinten für Nahkämpfe, Raketenwerfer gegen Gruppen und Flammenwerfer für anhaltenden Schaden. Jede Nacht wird heftiger - mehr und stärkere Gegner fordern gutes Positionieren, Ressourcenmanagement und schnelle Reaktionen in der festen Top-Down-Perspektive.
Die Steuerung reagiert präzise auf Bewegung und Zielausrichtung. Der Fokus liegt auf dem Halten von Stellungen statt auf Erkundung. Automatische Türme und Fallen übernehmen einen Teil des Drucks, sodass Spieler sich auf wichtige Ziele oder Reparaturen konzentrieren können. Das Spiel bleibt bei der reinen Wellenabwehr ohne zusätzliche Fortschrittssysteme oder Handlung.
Spielmodi
Drei unterschiedliche Modi bieten verschiedene Spielweisen. Im Defense-Modus errichten Spieler Befestigungen und überstehen eine festgelegte Anzahl an Wellen, mit Pausen zwischen den Nächten zum Aufrüsten und Umpositionieren. Gute Planung und Teamarbeit im Koop werden hier belohnt.
Im Endless-Modus entfallen Bauoptionen - Spieler müssen sich allein auf mitgeführte Waffen und Drops verlassen, während Gegner ununterbrochen nachrücken. Die Überlebenszeit ist das einzige Erfolgskriterium und sorgt für kurze, hektische Runden. Deathmatch kombiniert PvP mit der Zombie-Bedrohung: Teilnehmer bekämpfen sich gegenseitig und müssen gleichzeitig die anrückenden Horden abwehren.
Über das Steam Workshop können eigene Charaktere und Level erstellt und geteilt werden, was die Wiederspielbarkeit über die Standardmodi hinaus erhöht. Ranglisten erfassen die Leistungen in allen Modi für den Wettbewerb.
Mehrspieler und Anpassung
Der Koop-Modus unterstützt bis zu vier Spieler lokal oder online. Dadurch vervielfachen sich die Verteidigungsmöglichkeiten und koordinierte Aktionen werden gegen größere Wellen effektiver. Solo-Runden sind machbar, wirken aber schnell repetitiv, wenn man alles allein managen muss. Mit Inhalten aus dem Workshop lassen sich Charaktere und Karten an den eigenen Spielstil anpassen, ohne die Kernmechaniken zu verändern.
Die Präsentation bleibt bewusst schlicht und konzentriert sich auf Action und Aufbau statt auf grafische Effekte oder komplexe Systeme. Waffenvielfalt und Fallenplatzierung bilden die taktische Tiefe jeder Runde.
Lohnt sich das Spiel?
Die Bewertungen liegen insgesamt bei „Sehr positiv" basierend auf Hunderten von Rezensionen, während die jüngsten Rückmeldungen im Bereich „Überwiegend positiv" liegen. Das Spiel eignet sich für alle, die kurze, intensive Koop-Sessions mit Wellenabwehr und Schießerei suchen. Es bietet verlässlichen Spaß für Gruppen, die gerne gemeinsam Verteidigungen aufbauen und um Überlebenszeiten konkurrieren - im Einzelspiel wirkt es nach den ersten Runden jedoch begrenzter.
Fans von Top-Down-Zombie-Shootern mit Strategie-Elementen finden hier die erwarteten Funktionen für kurze, wiederholbare Matches. Die Verfügbarkeit auf dem PC macht es leicht zugänglich für schnelle Runden mit Freunden, und der Workshop sorgt für zusätzliche Abwechslung ohne weitere Käufe.