Yono and the Celestial Elephants ist ein Indie-Adventure, das sich auf Rätsel und leichte Erkundung konzentriert. Die Spieler steuern den jungen himmlischen Elefanten Yono, der in einem Reich aus Menschen, untoten Bonewights und robotischen Mekani geboren wurde, um die Welt zu schützen. Im Mittelpunkt steht die sorgfältige Navigation durch miteinander verbundene Gebiete, bei der der Rüssel als zentrales Werkzeug für Interaktion und Problemlösung dient.
Gameplay
Die Kernschleife besteht darin, in isometrischer Ansicht zwischen Bildschirmen zu wechseln und den Rüssel von Yono zu nutzen, um die Umgebung zu beeinflussen. Spieler füllen den Rüssel mit Luft, Wasser oder anderen Substanzen, um unterschiedliche Effekte zu erzeugen, die Wege freigeben oder Mechanismen aktivieren. Rätsel erfordern oft das Schieben von Blöcken, das Kombinieren von Elementen wie Feuer oder Erdnüssen sowie das Entdecken versteckter Pfade in Wäldern und Höhlen. Die Herausforderungen werden im Spielverlauf komplexer, ohne übermäßig frustrierend zu sein.
Erkundung führt zu Schätzen und Upgrades, die die Fähigkeiten des Rüssels und die Bewegungsmöglichkeiten verbessern. Nebenaktivitäten umfassen den Besuch von Läden in bewohnten Gebieten und das Erledigen von Aufträgen für Einwohner. Kämpfe kommen selten vor und bleiben einfach: Man rammt Gegner mit dem Rüssel oder Kopf. In späteren Abschnitten verschieben sich Bossbegegnungen stärker in Richtung Rätsel, kombiniert mit direktem Kampf.
Gespräche mit Charakteren aus verschiedenen Gruppen offenbaren unterschiedliche philosophische Themen. Untote Figuren sprechen über asketische Tugendethik, Roboter über Existenzialismus und Willensfreiheit, Menschen über politische Philosophie und die Ursprünge von Autorität. Über die Welt verteilte antike Texte liefern zusätzliche Hintergründe zur Geschichte des Reiches und zur Rolle früherer himmlischer Elefanten.
Spielmodi
Das Spiel ist ausschließlich ein Singleplayer-Adventure mit einem linearen Hauptpfad, der optionale Inhalte verzweigt. Der Fortschritt führt durch vier unterschiedliche Städte, die als Hubs für Nebenquests, Einkäufe und Charakterinteraktionen dienen. Diese Gebiete sind über Außenregionen verbunden, die leichte Gegnerbegegnungen und Umgebungsrätsel enthalten.
Drei dedizierte Dungeons bilden die zentralen Herausforderungsabschnitte. Jeder enthält mehrschichtige Rätsel, Gegnerplatzierungen und einen abschließenden Bosskampf, der die erworbenen Fähigkeiten prüft. Die Struktur wechselt zwischen stadtbasierter Erkundung und Dungeon-Erkundung, ohne separate kompetitive oder kooperative Optionen.
Welt und Charaktere
Das Setting zeigt ein feudales Reich, in dem Menschen, Untote und Roboter angespannt koexistieren. In den Städten wimmelt es von Bewohnern, die Quests anbieten und Dialoge liefern, die gesellschaftliche Spannungen vertiefen. Wälder und Höhlen zwischen den Orten bergen Sammelobjekte und Upgrades, die zum gründlichen Suchen anregen. Die Geschichte entwickelt sich durch Umgebungserzählung und gesammelte Texte statt durch aufwendige Zwischensequenzen.
Lohnt es sich?
Dieses Spiel richtet sich an Spieler, die methodische Puzzle-Adventures mit wenig Kampfeinsatz schätzen. Das familienfreundliche Design hält die Schwierigkeit zugänglich und erfordert dennoch durchdachten Rüssel-Einsatz und Blockmanipulation. Steam-Nutzer bewerten das Spiel mit „Sehr positiv" auf Basis von 200 Bewertungen und heben den Charme des Elefanten-Protagonisten sowie die Integration philosophischer Gespräche hervor. Das Erlebnis ist als vollständiges Singleplayer-Paket verfügbar und unterstützt mehrere Sprachen, darunter die Originalversion Englisch sowie Schwedisch, Französisch, Deutsch und Spanisch. Wer eine entspannte, aber fesselnde Indie-Adventure sucht, findet hier durchgängig Wert in den fokussierten Mechaniken und Welt-Details.