DOOM: The Dark Ages ist ein First-Person-Shooter in einer düsteren Mischung aus Fantasy und Science-Fiction. Man übernimmt die Rolle des DOOM Slayer, der in einer mittelalterlichen Auseinandersetzung gegen dämonische Armeen kämpft. Das Spiel setzt auf bewusstes Tempo und Nahkämpfe statt ständiger Bewegung und bietet eine Einzelspieler-Kampagne mit brutalen Gefechten in weitläufigen Umgebungen.
Gameplay
Im Zentrum steht das Standhalten gegen Wellen von Gegnern mit einer Kombination aus Fernkampfwaffen und Nahkampfwerkzeugen. Die Super Shotgun bleibt die zuverlässige Wahl für verheerende Treffer auf kurze Distanz, während die Shield Saw Blocken, Parieren und offensive Würfe in einer einzigen Eingabe vereint. Weitere Waffen wie der Skull Crusher, der Knochensplitter verschießt, ergänzen das Arsenal, ebenso wie Nahkampfoptionen wie ein Panzerhandschuh, eine Eisenkeule und ein Morgenstern. Glory Kills wurden überarbeitet und bieten nun mehr Kontrolle während der Hinrichtungen.
Die Kämpfe sind schwerer und strategischer angelegt. Man muss die Positionierung sorgfältig wählen, um Angriffe zu parieren und mit Nahkampfschlägen zu kontern, nachdem schwächere Gegner mit Schusswaffen ausgedünnt wurden. In Fahrzeugabschnitten steuert man einen mächtigen Mecha-Drachen für Luftangriffe oder einen gewaltigen Atlan-Mech für Bodenkämpfe gegen riesige Feinde. Diese Abschnitte sind in die Kampagne eingebunden, ohne den Fokus auf den Kampf zu Fuß zu ersetzen.
Die Level gehören zu den größten der Serie und verbinden verfallene Burgen, Schlachtfelder, dunkle Wälder und höllische Reiche. Offene, sandboxartige Strukturen laden zur Erkundung ein und belohnen gründliches Suchen mit Geheimnissen und Ressourcen. Die id Tech-Engine sorgt für detaillierte Grafik und Physik in diesen Abschnitten.
Die Schwierigkeit lässt sich individuell anpassen. Spieler können Geschwindigkeit, Projektilgeschwindigkeit, Feindaggression sowie den Schaden für den Slayer und seine Gegner separat einstellen. So entsteht ein System, das sowohl Einsteiger als auch erfahrene Spieler mit präzisen Einstellungen anspricht.
Game Modes
Im Mittelpunkt steht eine lineare Einzelspieler-Kampagne, in der der Slayer Dämonenhorden zurückschlägt und seine Legende formt. Die Geschichte entwickelt sich über missionsbasierte Abschnitte mit steigenden Herausforderungen und neuen Fähigkeiten, die im Verlauf freigeschaltet werden.
Ein separater Arenamodus namens Ripatorium bietet anpassbare Kampfherausforderungen. Hier lassen sich Einstellungen und Ausrüstung in eigenen Karten testen, und regelmäßige Updates erweitern die Möglichkeiten für eigene Presets und abwechslungsreiche Gegnerbegegnungen.
Story and Setting
Die Geschichte zeigt den DOOM Slayer als Waffe in den Händen von Göttern und Königen, der verhindern muss, dass der Anführer der Hölle die Vorherrschaft erlangt. Zwischensequenzen und Umgebungs-Storytelling beleuchten die Ursprünge dieses Konflikts in einer Welt, die mittelalterliche Ästhetik mit fortschrittlicher Technologie verbindet. Die Kampagne führt zu immer größeren Auseinandersetzungen in unbekannten Reichen voller verborgener Bedrohungen und alter Geheimnisse.
Is It Worth Playing?
Die Aufnahme war insgesamt positiv. Kritiker loben vor allem die gelungene Parier-Mechanik, die Waffenvielfalt und den Wechsel zu einem bodenständigeren Kampfstil. Nutzerbewertungen auf den großen Plattformen zeigen ebenfalls starke Zustimmung, besonders bei Spielern, die methodische Kämpfe und großzügig gestaltete Level schätzen.
Das Spiel richtet sich an Fans strategischer FPS-Kämpfe mit integriertem Nahkampf, die auf hohe Mobilität verzichten. Der Fokus auf den Einzelspieler-Modus und die anpassbare Schwierigkeit machen es sowohl zugänglich als auch tiefgehend genug für mehrere Durchgänge. Wer intensive Dämonenjagd in einem neuen Setting sucht, findet in der Kampagne und den Arena-Modi reichlich Inhalt.