GreedFall: The Dying World ist ein Action-RPG von Spiders, das im März 2026 für den PC erscheint. Als Prequel spielt die Einzelspieler-Kampagne drei Jahre vor dem Original und versetzt die Spieler in die Rolle eines Weisen, der sich auf einer magischen Insel zwischen politischen Konflikten und übernatürlichen Kräften bewegt.
Gameplay
Im Mittelpunkt stehen ausgedehnte Erkundungstouren, dialoglastige Begegnungen und Kämpfe, die Action-Elemente mit Rollenspiel-Mechaniken verbinden. Charakterentwicklung erfolgt über Skill-Bäume und Ausrüstung, die sowohl im Kampf als auch im Verlauf der Geschichte spürbar werden. Begleiter schließen sich der Gruppe an, bringen eigene Quests mit und entwickeln sich je nach Gesprächs- und Missionsentscheidungen weiter. Kämpfe setzen auf gezielte Ausweichmanöver und taktisches Positionieren, sodass Vorbereitung und Gruppenführung wichtiger sind als reines Echtzeitgefecht. Quests belohnen gründliche Auseinandersetzung mit der Insel-Lore und bieten mehrere Lösungswege, die Ruf und spätere Optionen beeinflussen.
Spielmodi
Das Spiel bleibt ausschließlich auf den Einzelspieler-Modus beschränkt. Fortschritt ergibt sich allein aus der Hauptgeschichte, Nebenquests und Begleiter-Handlungssträngen. Verzweigte Entscheidungen verändern Dialoge, Allianzen und Enden, ohne dass weitere Modi oder separate Sitzungen nötig wären.
Handlung und Welt
Auf der Insel Gacane verfolgt die Geschichte die Bemühungen des Weisen, aufkommende Bedrohungen zu verstehen und gleichzeitig das Verhältnis zwischen Einheimischen und Außenstehenden zu steuern. Mystische Landschaften, alte Ruinen und kulturelle Spannungen prägen die verfügbaren Aufträge. Ergänzende Einblicke liefert ein 50-seitiges digitales Artbook mit Skizzen, Konzeptzeichnungen und Kommentaren zur visuellen Entwicklung der Umgebungen.
Lohnt sich das Spiel?
Das Spiel wird vor allem für seine starke Erzählung, die Begleiter-Dynamik und die Tiefe der Charakteranpassung gelobt - ideal für Fans narrativer RPGs mit spürbaren Konsequenzen. Einige Spieler berichten von technischen Problemen, die bereits in der Early-Access-Phase auftraten und nach dem Release weiterhin vorkommen. Das Tempo ist eher bedächtig, der Fokus liegt auf Dialogen und Erkundung statt auf hektischer Action. Auf dem PC stehen Tastatur- und Maussteuerung sowie Controller-Unterstützung zur Verfügung; das mitgelieferte Artbook gibt zusätzliche Einblicke in die Entstehung der Insel und der Charaktere.
- Starker Fokus auf Einzelspieler-Story und Begleiter-Beziehungen
- Kampfsystem mit Timing-Elementen und RPG-Vorbereitung
- Visuelle Entwicklung dokumentiert im 50-seitigen Artbook