Beast Market ist ein kostenloses RPG für den PC, dessen gesamtes Fortschrittssystem auf dem Handel mit Materialien basiert, die durch passives Jagen über den Steam Community Market gewonnen werden. Spieler verwalten Jäger, die auch bei geschlossenem Spiel automatisch Ressourcen von Monstern sammeln. Zurück im Spiel analysieren sie Preise, entscheiden, was verkauft oder behalten wird, und passen künftige Jagden an die Marktnachfrage an. So entsteht ein Kreislauf, in dem das Offline-Angebot direkt in aktive Handelsentscheidungen einfließt - ohne Premium-Währung oder Lootboxen.
Gameplay
Die zentrale Schleife beginnt mit der Auswahl eines Monsters und der Zuweisung eines Jägers, der mit einer von sechs Waffenfamilien ausgerüstet ist. Schwert, Großschwert, Schildhammer, Bogen, Gewehr und Kriegstab beeinflussen sowohl den Kampfstil als auch die Materialien, die bei Tötungen, Teilezerstörungen oder Einfangungen fallen. Der Kampf läuft nach dem Start automatisch ab, sodass Spieler sich abmelden können, während die Ressourcen in ihr Inventar fließen. Bei der Rückkehr fasst ein einzelner Bericht alle gesammelten Gegenstände zusammen, darunter Eroberungskerne und Rohmaterialien.
Das Marktterminal zeigt jedes Material mit aktuellem Preis in regionaler Währung, Besitzmenge, Ursprungsmonster und jüngster Preisentwicklung an. Von hier aus handeln Spieler direkt auf dem Community Market, lagern Gegenstände ein oder nutzen Ressourcen für Handwerk und Ausrüstungsanpassungen. Das Ingame-Gold bleibt stets von realen Handelswerten getrennt. Eine Produktionsfarm ergänzt die passive Jagd mit kontinuierlicher Materialerzeugung. Dreißig Monster erscheinen in je drei Varianten - Standard, Empowered und Apex -, deren Beute je nach Waffenwahl und Jagdparametern variiert. Ausrüstungsbau und Inventarverwaltung bestimmen direkt, welche Ressourcen als Nächstes auf den Markt kommen.
Game Modes
Season 0 konzentriert sich auf solo-passives Jagen und Marktinteraktion, wobei alle genannten Systeme bereits zum Launch verfügbar sind. Spieler wählen Monster aus, entsenden Jäger, prüfen Berichte und führen Handelsgeschäfte aus, ohne auf asynchrone oder Gruppenfunktionen angewiesen zu sein. Teilezerstörungen, Einfangungen und Eroberungskerne erweitern die Jagdergebnisse, während Handwerk und Ausrüstungsanpassungen die künftige Materialversorgung optimieren. Die Produktionsfarm läuft parallel dazu und ergänzt die passiven Erträge.
Season 1 bringt geplante asynchrone Features wie die Vier-Jäger-Multi-Jagd mit Geistern anderer Spieler, Gilden mit einem PvE-Angebot und Nation War. Bei Nation War geht es um Materialverbrauch für Transformationen, Bauten und Kontrollziele, bei denen Logistik und Markttiming neben der Charakterleistung eine Rolle spielen. Diese Elemente bleiben bis zu späteren Updates gesperrt und können vor der Veröffentlichung noch angepasst werden.
Economy and Progression
Der Fortschritt basiert ausschließlich auf passiver Versorgung, Jagdeffizienz, Handwerksentscheidungen und Markttiming. Offline gesammelte Materialien werden zu handelbaren Werten, die Spieler auf Behalten oder Verkaufen prüfen. Waffenwahl und Monsterziel sind die wichtigsten Stellschrauben, um zu steuern, welche Ressourcen in die Wirtschaft einfließen. Es gibt keine bezahlten Mechaniken, die den Fortschritt beschleunigen - alles hängt von der Analyse von Preisdaten und der Jagdplanung ab. Optionale Kauf-inhalte sind zwar vorgesehen, beeinflussen aber nicht die Fairness des Kernspiels.
Is It Worth Playing?
Beast Market richtet sich an Spieler, die passive Sammelsysteme mit aktivem Marktlesen und Handelsmechaniken kombinieren möchten. Das Free-to-play-Modell vermeidet gängige Monetarisierungsfallen, und Season 0 liefert bereits zum Launch im August 2026 die vollständigen Versorgungs- und Terminal-Systeme. Wer langfristiges Wirtschaftsmanagement und geplante Gilden- oder Nationen-Inhalte schätzt, kann die Entwicklung verfolgen. Da noch keine Spielerbewertungen vorliegen, hängt die Eignung davon ab, ob man lieber Offline-Fortschritt in direkte Community-Market-Entscheidungen umwandelt als auf klassisches Kampf- oder Story-Erlebnis zu setzen.