Hatred ist ein isometric twin-stick shooter, der sich mutig mit dunklen, gewalttätigen Themen auseinandersetzt. Du übernimmst die Kontrolle über einen zutiefst gestörten Protagonisten, der einen Amoklauf gegen die Gesellschaft startet. Erschienen 2015, wirft dieser actiongeladene Indie-Titel dich als namenlosen Antagonisten in die Rolle, getrieben von purem Hass auf die Menschheit. Auf einer brutalen Reise durch Vororte und städtische Gebiete sätst du Chaos. Mit Fokus auf gnadenloser Zerstörung und eiskaltem Kampf spricht das Spiel alle an, die ungezügelte Gewalt im Singleplayer erleben wollen - auch wenn es hitzige Debatten über Inhalt und Umsetzung ausgelöst hat.
Gameplay
Im Kern von Hatred geht es darum, isometrische Levels zu durchqueren und Wellen von Gewalt zu entfesseln. Mit twin-stick-Steuerung bewegst du den Antagonisten: Ein Stick lenkt die Bewegung, der andere zielt und feuert. Der Schwerpunkt liegt auf Shooting-Mechanics, mit denen du Massen von Zivilisten und eintreffende Polizeikräfte mit Pistolen, Gewehren und Sprengstoff niedermähen kannst. Rennen, Deckung nutzen und Finishing-Moves machen Kämpfe abwechslungsreicher, während du Polizeieinsätze und SWAT-Teams abwehrst oder ausweichst. Zerstörbare Umgebungen reagieren auf Schüsse und Explosionen und sorgen für esklierendes Chaos, je weiter du durch die Stages kommst.
Executions regenerieren Health und fördern Nahkämpfe, um am Leben zu bleiben. Der Protagonist kann Fahrzeuge kapern, um schneller voranzukommen oder Gruppen zu rammen - eine Mischung aus Fuß-Shooting und Vehikel-Chaos. Die Steuerung ist flüssig angelegt, doch der kill-lastige Loop wirkt repetitiv. Strategische Positionierung hilft bei großen Auseinandersetzungen mit bewaffneten Gegnern.
Game Modes
Hatred setzt auf eine Singleplayer-Kampagne mit sieben Hauptlevels, die eine lineare Geschichte der Zerstörung erzählen. Jedes Level fordert dich auf, bestimmte Areale zu räumen - von Vororten über Innenstadt bis hin zu einem Kernkraftwerk. Multiplayer fehlt; stattdessen dreht sich alles um Solo-Durchgänge mit Zielen rund um Massenvernichtung und Überleben gegen wachsende Gegenwehr.
Nach Kampagnenabschluss schaltet sich ein Survival-Modus frei: Endlose Enemy-Wellen in Arenen testen Ausdauer und Highscores. Schwierigkeitsstufen reichen von entspanntem Zerstören bis zu harten Challenges mit aggressiveren und zahlreicheren Feinden.
Reception and Current State
Seit dem Release 2015 hält sich Hatred in einer Nische, weitgehend unverändert. Auf PC mit niedrigen Systemanforderungen läuft es problemlos auf moderner Hardware, ohne Kompatibilitäts-Updates. Post-Launch-Support blieb minimal, keine Erweiterungen oder Seasons - ein reines Standalone-Erlebnis.
Spieler loben und kritisieren vor allem die kontroverse Prämisse, die Aufmerksamkeit erregte, aber an Tiefe mangelt. Isometrische Perspektive und twin-stick Controls funktionieren für kurze Sessions, wirken 2026 aber veraltet im Vergleich zu polierten Shootern.
Is It Worth Playing?
Hatred spaltet: User-Reviews auf Metacritic liegen bei rund 4.5 von 10, bedingt durch Repetition und Bugs. Kritiker bewerten mit 40-50 von 100 - raw Intensity ja, aber flache Mechanics und fehlender Progression nein. ESRB stuft es als Adults Only ein wegen extremer Gewalt, ungeeignet fĂĽr Jugendliche.
Falls dich provokative, rĂĽcksichtslose Action mit Antihelden lockt, bietet es einen kurzen, intensiven Kick. FĂĽr die meisten, die Tiefe oder LangzeitspaĂź suchen, reicht es nicht - zu kurz und monoton. Ideal fĂĽr twin-stick Fans mit dunklem Twist, aber rechne mit schnellem Durchspielen, ohne Community oder Updates, die es 2026 frisch halten.