KINGDOM of the DEAD ist ein Singleplayer-Horror-FPS, in dem Spieler die Rolle von Agent Chamberlain übernehmen. Der ehemalige Professor und spätere General soll im Rahmen des geheimen GATEKEEPER-Programms die Mächte des Todes stoppen. Acht abgelegene Schauplätze entlang der Ostküste der USA bilden die Kulisse für den Kampf gegen untote Kreaturen und gewaltige Bosse in einer von Schatten beherrschten Welt.
Gameplay
Das Spiel kombiniert klassische First-Person-Shooter-Mechaniken mit Horror-Elementen. Spieler erkunden lineare, atmosphärische Level, sammeln Vorräte und erfüllen Ziele, während sie sich gegen Feinde behaupten. Acht Waffen stehen zur Verfügung, von Nahkampf- bis Langstreckenoptionen, die je nach Gegnertyp und Situation eingesetzt werden. Über zwanzig unterschiedliche Feinde aus der Armee des Todes erfordern taktisches Vorgehen, Positionswechsel und sorgsames Munitionsmanagement.
Boss-Kämpfe bilden die Höhepunkte des Spiels. Hier treffen Spieler auf überdimensionale Schrecken, die anhaltende Konzentration und gezielte Ressourcennutzung verlangen. Die handgezeichnete Feder-und-Tinte-Ästhetik prägt jede Szene mit starken Kontrasten und unheimlichen Silhouetten. Eine anpassbare Farbpalette ermöglicht leichte Veränderungen am monochromen Grundstil, ohne die visuelle Identität zu verändern.
Spielmodi
Im Mittelpunkt steht die Kampagne mit acht Schauplätzen, deren Abschluss an das Schließen der Tore gebunden ist. Mehrere Schwierigkeitsgrade sorgen für Abwechslung, indem sie Ziele und Bedingungen pro Durchlauf verändern. Höhere Stufen stellen strengere Anforderungen und belohnen präzises Spiel sowie effizientes Vorgehen gegen Gegner.
Diese gestaffelten Herausforderungen erinnern an ältere Shooter-Designs, bei denen der Abschluss einer Stufe neue Ziele oder Einschränkungen auf der nächsten freischaltet. Kooperative oder kompetitive Modi gibt es nicht - der Fokus liegt ausschließlich auf dem Solo-Durchlauf der Kampagne.
Visueller Stil und Atmosphäre
Die charakteristische schwarz-weiße Federzeichnung hebt das Spiel von aktuellen Titeln ab. Jede Umgebung, jeder Gegner und jeder Effekt erhält dieselbe illustrative Behandlung und erzeugt so ein einheitliches künstlerisches Gesamtbild. Schatten und Tintentexturen schaffen Tiefe in den abgelegenen Ostküstenkulissen, während der zurückhaltende Farbeinsatz die Aufmerksamkeit auf Bewegung und Bedrohung lenkt.
Das Sounddesign ergänzt die Optik mit klaren akustischen Hinweisen auf herannahende Feinde und direkte Waffen-Feedbacks. Es verzichtet auf moderne Schichten und setzt auf eine altmodische Klarheit, die das fokussierte Spielerlebnis unterstützt. Die Atmosphäre entsteht durch die durchgängige künstlerische Linie statt durch hochauflösende Realismus-Elemente.
Lohnt sich das Spiel?
Die Spielerresonanz fällt überwiegend positiv aus: 78 Prozent Zustimmung bei 328 Bewertungen. Wer retro-inspirierte Shooter mit starkem künstlerischen Anspruch und direkten Kampfabläufen schätzt, findet hier ein stimmiges Erlebnis. Acht Waffen, unterschiedliche Gegnerverhalten und Boss-Kämpfe bieten ausreichend mechanische Tiefe für mehrere Durchläufe über die schwierigkeitsabhängigen Ziele.
Das Spiel richtet sich an Fans von Singleplayer-Horror-FPS-Titeln, die Atmosphäre und klassische Mechaniken über umfangreiche Systeme oder laufende Inhaltsupdates stellen. Der kompakte Umfang und der unverwechselbare Stil bieten eine fokussierte Session, die für sich selbst steht. Wer moderne Multiplayer-Funktionen oder regelmäßige Nachlieferungen bevorzugt, wird nach der Kampagne weniger Anreize finden.