Necromunda: Hired Gun ist ein Singleplayer-First-Person-Shooter im Warhammer-40.000-Universum. Als Söldner bewegt man sich durch die Underhive von Necromunda, nimmt Kontrakte an, um Ziele inmitten von Gangs und Mutanten auszuschalten, und verwaltet dabei ein eigenes Arsenal sowie Verbesserungen.
Gameplay
Im Mittelpunkt steht ein rasantes Bewegungssystem mit direktem Kampf in linearen Missionen. Man sprintet in jede Richtung, läuft an Wänden entlang, rutscht über Strecken und nutzt einen Enterhaken, um Abgründe zu überwinden oder schnell umzugruppieren. Ein Doppelsprung und ein Luftdash erweitern die vertikalen und horizontalen Möglichkeiten, sobald sie durch Fortschritt freigeschaltet werden.
Die Waffenpalette reicht von Plasmawaffen bis hin zu schwereren Modellen. Jede Waffe lässt sich zwischen Einsätzen mit gekauften Upgrades verbessern. Der Cyber-Mastiff wird per Spezialwerkzeug gerufen und greift selbstständig Gegner in der Nähe an, bevor er wieder aufgeladen werden muss. Augmente erlauben zusätzliche Anpassungen bei Bewegungsgeschwindigkeit, Lebensenergie, Zeitverzerrungseffekten und Zielhilfen, die sich im Kampf stapeln.
Die Missionen spielen sich in großen, vertikalen Arealen mit zahlreichen Feinden ab. Aggressives Positionieren und schnelles Zielwechseln werden belohnt. Zwischen Aufträgen dient der zentrale Hub als Basis für Einkäufe, Charakteranpassungen und Kontraktauswahl. Der Fortschritt hängt direkt mit den Kopfgeldern zusammen, die für neue Ausrüstung und Skill-Freischaltungen genutzt werden.
Game Modes
Im Zentrum steht eine Kampagne mit dreizehn Hauptmissionen. Jede endet mit einem Bosskampf und kann nach Abschluss einzeln über das Menü wiederholt werden.
Nebenmissionen und generierte Kontrakte bieten wiederholbare Ziele in den gleichen Umgebungen. Diese Kopfgeldaufträge konzentrieren sich auf bestimmte Eliminierungs- oder Aufgabenziele und skalieren mit dem Fortschritt des Spielers. Multiplayer-Elemente gibt es nicht, sodass alles auf den Solo-Modus beschränkt bleibt - mit der Möglichkeit, abgeschlossene Inhalte für höhere Herausforderungen oder andere Loadouts erneut zu spielen.
Progression and Customization
Die Einnahmen aus erledigten Kontrakten finanzieren Waffenmodifikationen und Augment-Käufe. Das System ermöglicht schrittweise Verbesserungen bei Schadensausstoß, Mobilität und Überlebensfähigkeit, ohne dass wiederholte Komplettdurchläufe nötig sind. Der Cyber-Mastiff erhält eigene Upgrades, die Angriffshäufigkeit und Wirksamkeit gegen normale Gegner beeinflussen.
Die Charakteranpassung beschränkt sich auf funktionale Augmente, visuelle Veränderungen sind nicht vorgesehen. Loadout-Entscheidungen wirken sich vor allem während der Missionen aus, da die Umgebungen schnelle Fortbewegung und anhaltendes Feuer statt Deckungstaktik belohnen.
Is It Worth Playing?
Necromunda: Hired Gun richtet sich an Spieler, die ein kompaktes Singleplayer-FPS mit Fokus auf Bewegung und Begleitmechaniken im Warhammer-40.000-Setting suchen. Die Kampagne bietet einen abgeschlossenen Handlungsbogen mit Wiederspielwert durch Nebenaufträge und Missionswiederholungen. Die gemischten Kritiken loben das Action-Erlebnis, kritisieren aber gelegentliche Steuerungs- und Animationsprobleme.
Wer lineare Shooter mit Upgrade-Schleifen und einem treuen KI-Begleiter mag, findet über die gesamte Spielzeit hinweg ein konsistentes Spielgefühl. Da es keine laufenden Seasons oder größeren Post-Launch-Erweiterungen gibt, bleibt das Erlebnis so, wie es veröffentlicht wurde - konzentriert auf die Kernkampagne und das Kopfgeldsystem. Die Verfügbarkeit auf dem PC ermöglicht direkten Zugriff für alle, die an diesem Spielstil interessiert sind.