Praey for the Gods ist ein Singleplayer-Action-Adventure mit Survival-Elementen, das offene Welt und Boss-Climbing verbindet. Spieler übernehmen die Rolle eines einsamen Helden, der auf einer gefrorenen Insel am Rand einer sterbenden Welt abgesetzt wird und dort dem Ursprung eines ewigen Winters auf den Grund gehen muss - während er gewaltigen Bedrohungen gegenübersteht.
Gameplay
Im Mittelpunkt steht das Überleben in einer rauen Umgebung, kombiniert mit dem Erklimmen riesiger Kreaturen. Der Held muss Hunger, Energie und Körpertemperatur im Griff behalten, indem er Beeren und Brot sammelt, Tiere jagt, Werkzeuge und Waffen herstellt und Feuer entfacht. Ausdauer bestimmt Aktionen wie Laufen, Klettern und Angreifen; bei niedriger Gesundheit wird die Bewegung langsamer und kann zum Hinken führen. Schwimmen in eisigem Wasser verbraucht Ausdauer schnell und birgt auf höheren Schwierigkeitsgraden die Gefahr des Ertrinkens.
Das Klettern ist zentral für die Begegnungen mit den riesigen Wesen, die als Götter bekannt sind. Spieler erklimmen deren Körper, um Glocken an Schwachstellen zu finden und zu schlagen. Jede Kreatur wird durch Beobachtung und Höhlenmalereien erforscht, die Hinweise liefern. Das gleiche Klettersystem gilt auch für die Umwelt, sodass Berge, Ruinen und andere Oberflächen erklommen werden können. Mit einer Gleitfähigkeit lassen sich nach dem Erreichen höherer Punkte größere Distanzen überwinden, während Fußspuren im Schnee die Orientierung in Schneestürmen erleichtern.
Der Kampf beschränkt sich nicht auf die Bosse: Auch kleinere Gegner können besiegt werden, um bessere Ausrüstung zu erhalten. Waffenherstellung und Ressourcenmanagement sind eng mit der Vorbereitung auf größere Bedrohungen verknüpft. Vier Schwierigkeitsstufen beeinflussen den Schaden der Gegner, die Tödlichkeit der Kälte, die Risiken beim Schwimmen und die Regeneration der Gesundheit und ermöglichen so eine individuelle Anpassung der Herausforderung von Anfang an.
Spielmodi
Das Spiel läuft ausschließlich im Singleplayer-Modus ohne Multiplayer-Elemente. Der Fortschritt folgt einer nicht-linearen Struktur, bei der die Reihenfolge der Begegnungen mit den großen Kreaturen selbst bestimmt wird. „Destiny" gibt zwar gewisse Hinweise, doch die meisten Begegnungen bleiben jederzeit verfügbar. Dadurch entsteht ein individuelles Tempo und die Möglichkeit, die Insel wiederholt zu erkunden, um Geheimnisse in Höhlen und Ruinen zu entdecken.
Diese Freiheit stellt die eigene Entdeckung in den Mittelpunkt, statt einer festen Abfolge zu folgen. Die Survival-Aspekte begleiten den gesamten Spielverlauf und verknüpfen Ressourcenbeschaffung sowie Umweltgefahren mit jeder Reise zwischen den Zielen.
Erkundung und die gefrorene Landschaft
Die offene Welt besteht aus einer schneebedeckten Insel mit alten Ruinen und Überresten einer untergegangenen Zivilisation. Dynamisches Wetter sorgt für plötzliche Schneestürme, die die Sicht einschränken und Wege verschütten, während