Something Ate My Alien ist ein 2D-Grab-und-Puzzle-Plattformer, der Erkundung, Ressourcensammlung und leichte Kämpfe über mehrere Planeten hinweg verbindet. Spieler steuern kleine Alien-Klumpen unter der Führung der KI Antalasia, erfüllen die Forderungen eines entführten Piraten und navigieren durch unterirdische Gefahren auf vier unterschiedlichen Welten.
Gameplay
Im Mittelpunkt steht das Graben durch geschichtetes Gestein, um benötigte Ressourcen wie Edelsteine, Mineralien, Fossilien, Artefakte und Gase zu finden. Jeder Planet stellt eigene Umweltgefahren wie ätzende Pfützen, extreme Hitze, giftige Substanzen, herabfallende Steine, rutschiges Eis, toxische Gase und offene Flammen. Sauerstoffmanagement sorgt für zusätzliche Spannung, da Spieler während längerer Expeditionen Ladestationen aufspüren müssen.
Überall in den Levels gibt es Rätselräume. Hier müssen Blöcke in die richtige Position geschoben oder gezogen werden, um Token zu erhalten, die Codes für verschlossene Bereiche und Teleporter bilden. Wer sie löst, entdeckt zusätzliche Schätze über die Mindestforderungen des Piraten hinaus.
Gegen die einheimische Tier- und Pflanzenwelt kommt einer von sechs spezialisierten Waffen zum Einsatz. Jede Waffe hat eigene Mechaniken, die auf unterschiedliche Bedrohungen wie angreifende Tiere, fliegende Kreaturen, gepanzerte Bestien und hängende Pilze abgestimmt sind. Gleichzeitig gilt es, Umweltgefahren auszuweichen.
Gesammelte Gegenstände und Energie ermöglichen Ausrüstungs-Upgrades. Zur Wahl stehen schnellere Abbaugeschwindigkeit, verbesserte Waffen, größere Sauerstofftanks, längere Jetpack-Dauer oder weitere Hilfsmittel, die Überleben und Effizienz bei tieferen Grabungen verbessern.
Ein anhaltend größer werdende Bedrohung eskaliert mit jedem geöffneten Schatz. Dieses Sicherungssystem einer alten Alien-Rasse, das die Teleporternetzwerke bewacht, wird mit dem Fortschritt intensiver und führt zu größeren Begegnungen, die wichtige Geheimnisse schützen.
Spielmodi
Das Spiel läuft ausschließlich im Einzelspieler-Modus ohne Multiplayer-Elemente. Die Haupterfahrung erstreckt sich als durchgehendes Abenteuer über die vier Planeten, bei dem Ressourcenquoten erfüllt und optionale Nebenbereiche sowie Rätsel für Extrabelohnungen erkundet werden.
Nachträglich wurden Schwierigkeitsoptionen eingeführt. Der Zen-Modus bietet eine entspannte Variante mit reduziertem Druck durch bestimmte Gefahren und Timer, während die Standard-Schwierigkeit weiterhin verfügbar bleibt und in manchen Patches auch während des Spiels gewechselt werden kann.
Erfolge erfassen Fortschritte bei versteckten Relikten, Ressourcenmengen sowie dem Abschluss von Rätselräumen und Begegnungen mit der großen Bedrohung. Sie liefern zusätzliche Ziele innerhalb der einzelnen Kampagne.
Erkundung und Fortschritt
Jeder der vier Planeten verfügt über eigene Ressourcenprofile und Hindernisse, was wiederholte Besuche oder gründliche Suche zur Maximierung der Beute lohnenswert macht. Versteckte Relikte und geheime Kammern belohnen sorgfältige Navigation und Blockmanipulation abseits der Hauptwege.
Upgrades übertragen sich sinnvoll und ermöglichen es, die Fähigkeiten der Alien-Crew an den bevorzugten Spielstil anzupassen. Schnellere Grabende oder besser ausgerüstete Kämpfer meistern spätere Planeten effektiver, nachdem frühe Ressourcen gesammelt wurden。
Das Sauerstoffsystem und die Umweltgefahren erfordern strategische Routenplanung. Spieler lernen, Ladepunkte und sichere Wege zu priorisieren und gleichzeitig Kampfbedürfnisse gegen Sammelziele abzuwägen.
Lohnt sich das Spiel?
Die Resonanz der Spieler fällt insgesamt positiv aus: 87 Prozent der 40 Steam-Bewertungen sind wohlwollend. Kritiker loben die fröhliche Cartoon-Optik, die Mischung aus Graben, Rätsellösen und gelegentlichen Kämpfen sowie das Fortschrittserlebnis durch Upgrades und Planetenvielfalt.
Das Spiel richtet sich an Spieler, die methodische 2D-Plattformer mit Puzzle- und Survival-Elementen gegenüber schnellem Action bevorzugen. Der Indie-Umfang bietet ein fokussiertes Erlebnis ohne umfangreichen Multiplayer oder saisonale Inhalte. Wer Ressourcenmanagement, blockbasierte Rätsel und leichte Erkundung auf dem PC sucht, findet ein abgeschlossenes Paket aus dem Jahr 2020, das nach dem Release weiter an der Schwierigkeit verfeinert wurde.
Die Verfügbarkeit auf dem PC über gängige digitale Stores macht es für Fans von Indie-Titeln im Casual-to-Adventure-Bereich zugänglich, die eine in sich geschlossene Kampagne mit klaren Zielen und zunehmenden Herausforderungen durch Umwelt- und größere Bedrohungen suchen.