„Who's That Flying?!" ist ein Action-Shooter von Mediatonic, in dem man als Erdschützer mit einem übermächtigen Laserarm die Städte vor Wellen angreifender Doom Beasts verteidigt. Zwischendurch muss man sich vor dem Galaktischen Justizrat gegen Vorwürfe der Nachlässigkeit rechtfertigen. Das Spiel verbindet lockeres Shooter-Gameplay mit leichten Story-Elementen und erschien auf PC über digitale Plattformen. Präzises Zielen und schnelle Reaktionen stehen im Mittelpunkt einer farbenfrohen, animierten Welt, in der Show-Einlagen schnell zum Problem werden können.
Gameplay
Im Kern fliegt man über urbane Kulissen und setzt den Laserarm ein, um herannahende Gegner auszuschalten. Die Steuerung erlaubt fließende Bewegungen, mit denen man Feinde ins Visier nimmt und gleichzeitig Zivilgebiete vor Gefahren schützt. Der Laser dient als Hauptwaffe und räumt Gruppen effizient aus dem Weg; auf zusätzliche Power-ups wird bewusst verzichtet, sodass Positionierung und Timing entscheidend bleiben. Elf verschiedene Gegnertypen tauchen im Spielverlauf auf - von einfachen Schwärmen bis hin zu aggressiveren Varianten, die angepasste Taktiken erfordern. Fünf große Boss-Kämpfe unterbrechen das Geschehen und verlangen Ausdauer sowie das Erkennen von Angriffsmustern.
Das Bild wirkt bunt und cartoonartig, die Animationen betonen die Show-Einlagen des Guardians und das Chaos der Invasionen. Die reine Einzelspieler-Struktur richtet den Fokus auf persönliches Können und eignet sich sowohl für kurze als auch längere Sessions. Wer möchte, kann einen Controller nutzen, um die Präzision gegenüber Tastatur und Maus weiter zu verbessern.
Spielmodi
Der Story-Modus bildet die Hauptkampagne mit fünfzehn Levels in fünf unterschiedlichen Großstädten. Jede Etappe treibt die Invasionsgeschichte voran und wird durch Gerichtsszenen ergänzt, in denen der Galaktische Rat Anklage erhebt. Spieler müssen Ziele erfüllen und gleichzeitig ihren Ruf verteidigen.
Der Infinite-Modus bietet vier Endlos-Stufen, in denen es darum geht, gegen immer stärkere Horden so lange wie möglich zu überleben. Der Challenge-Modus erweitert den Wiederspielwert mit vierundzwanzig Varianten, die Regeln wie Gegnerverhalten oder Punktesysteme verändern. Zusätzlich gibt es vierzehn freischaltbare Magazin-Artikel und zwölf Auszeichnungen für besondere Leistungen. Steam-Erfolge und globale Bestenlisten sorgen für weitere Anreize, Cloud-Speicherstände ermöglichen den Fortschritt auf verschiedenen Geräten.
Handlung und Fortschritt
Die Geschichte wird über dramatische Gerichtsszenen erzählt, in denen der Spieler als Guardian Rede und Antwort stehen muss. Die Vorwürfe des Rates erzeugen zusätzliche Spannung jenseits des reinen Kampfes. Durch das Freischalten von Artikeln und Auszeichnungen erfährt man mehr über die Welt und die früheren Taten des Guardians. Das Spiel bleibt in sich abgeschlossen; es gibt keine saisonalen Inhalte oder Erweiterungen.
Lohnt sich das Spiel?
Spieler loben den humorvollen Ton, die flüssige Steuerung und den unverwechselbaren Zeichenstil. Die verschiedenen Modi sprechen unterschiedliche Spielweisen an - von konzentrierten Story-Durchläufen bis zum Highscore-Jagen. Manche bemängeln jedoch die begrenzte Gegnervielfalt pro Stufe, die bei längeren Sessions zu Wiederholungen führen kann. Fans von Indie-Shootern, die präzises Arcade-Gameplay ohne komplexe Systeme oder Multiplayer wünschen, finden hier ein passendes Angebot. Auf dem PC bleibt der Titel für Einsteiger leicht zugänglich und bietet eine Mischung aus Verteidigungs-Action und leichter Satire. Insgesamt liefert das Spiel für seine Länge konstanten Unterhaltungswert, solange man es als abgeschlossenes Casual-Erlebnis betrachtet und nicht als modernes Live-Service-Produkt.