No More Room in Hell 2 ist ein kooperativer Zombie-Survival-Shooter für bis zu acht Spieler, der in einer postapokalyptischen Welt spielt, die von Untoten überrannt wurde. Als Einsatzkräfte müssen die Spieler gefährliche Gebiete durchqueren, Aufträge erfüllen und sich zurückziehen - stets unter dem Druck knapper Ressourcen und der ständigen Gefahr, sich zu infizieren oder zu sterben. Teamwork steht im Mittelpunkt: Über Proximity-Voice-Chat koordiniert man sich mit den Mitspielern, sammelt Fortschritt über mehrere Missionen hinweg und muss stets auf eine reaktionsfähige Horde achten, die unvorsichtiges Verhalten sofort bestraft. Das Spiel ist im Early Access für den PC erhältlich und verbindet intensives Survival-Horror mit Extraction-Gameplay, bei dem jede Entscheidung folgenreich ist.
Gameplay
Im Mittelpunkt steht das Einsetzen auf großen, offenen Karten, auf denen die acht Spieler zunächst getrennt voneinander mit nur wenig Ausrüstung starten. Kommunikation wird schnell zur Überlebensfrage: Über Proximity-Voice-Chat finden die Einsatzkräfte zueinander und stimmen ihre Bewegungen ab. Da Geräusche Zombies anlocken, gilt es, ein Gleichgewicht zwischen lautlosem Vorgehen und der Suche nach Waffen, Munition und Vorräten in Gebäuden, Fahrzeugen und markanten Punkten zu finden.
Im Kampf stehen Nah- und Fernkampfoptionen zur Verfügung. Improvisierte Waffen wie Brecheisen sorgen für direkte, hieb- und stichfeste Treffer gegen einfache Untote, während Schrotflinten oder Sturmgewehre größere Bedrohungen abwehren. Aufsätze wie Visiere und Schalldämpfer verbessern die Trefferquote, und ein dynamisches Gore-System zeigt die Wirkung jedes Schlags deutlich. Ressourcen sind knapp, daher ist Teilen innerhalb der Gruppe sinnvoller als Horten.
Permanent Death sorgt für zusätzliche Spannung. Eine Infektion kann einen Spieler gegen das Team wenden, wenn sie nicht rechtzeitig mit Tabletten oder Gentherapie behandelt wird. Erfolgreiche Extraktionen bringen dauerhafte Verbesserungen wie bessere Startausrüstung und Perks, die künftige Loadouts beeinflussen. Die Horde reagiert dynamisch auf das Spielerverhalten, und verschiedene Zombie-Typen erfordern jeweils eigene Taktiken, um nicht überwältigt zu werden.
Spielmodi
Im Zentrum steht der objektbasierte Koop-Modus. Teams arbeiten sich durch Szenarien auf festgelegten Karten, erfüllen Aufgaben zur Wiederherstellung von Infrastruktur oder zur Rettung von Überlebenden und ziehen sich anschließend zurück. Die Missionen spielen in unterschiedlichen Umgebungen und werden mit jedem abgeschlossenen Ziel anspruchsvoller.
Ein Survival-Modus bietet eine Alternative, bei der man mit Fallen und Barrikaden Wellen abwehrt, bis eine Extraktion möglich ist. Weitere Optionen wie Solo-Training sind für die Vollversion geplant. Vier Schwierigkeitsstufen passen Elemente wie Respawn-Verhalten und UI-Hilfen an unterschiedliche Spielstärken und Gruppenzusammensetzungen an.
Karten und Fortschritt
Im Early Access stehen derzeit drei Karten mit jeweils eigener Atmosphäre und Struktur zur Verfügung. Power Plant versetzt die Spieler mitten in der Nacht in eine ländliche Umgebung in Pennsylvania rund um ein großes Industrieareal. Pottsville bietet enge, suburbane Begegnungen bei Morgendämmerung. Lewiston führt durch eine zerstörte Großstadt bei Sonnenuntergang. Weitere Karten folgen in künftigen Updates.
Der Charakterfortschritt ist direkt an das Überleben gekoppelt. Jede erfolgreiche Extraktion verbessert die Chancen eines Einsatzkräfte durch verdiente Perks und Ausrüstung. Nur wer selbst überlebt, bringt Beute für die gesamte Gruppe mit - ein Anreiz für vorsichtiges und teamorientiertes Spiel. Viele Ziele ähneln klassischen Horror-Situationen an Orten wie Tankstellen oder Kontrollpunkten und gipfeln in einem Finale, das die Koordination des Teams auf die Probe stellt.
Lohnt sich das Spiel?
Auf Steam liegt die aktuelle Bewertung bei „Gem<|eos|>